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Für 2.000 Euro baut Kia die Rückbank aus Ihrem EV3 aus.

November 5, 2025

Für Unternehmer  

Sind Sie ein Unternehmer, der ein kompaktes elektrisches Nutzfahrzeug sucht, aber einen Bus oder Pick-up zu groß findet? Dann hat Kia vielleicht die Lösung für Sie. Der EV3 Cargo ist im Grunde ein normaler EV3 – nur ohne Rücksitz, dafür aber mit einem clever gestalteten Laderaum.

Vom Familienauto zum Arbeitstier

Kia Niederlande hat die Cargo-Version zusammen mit Veth Automotive, einem Spezialisten für Nutzfahrzeugumbauten, entwickelt. Wo normalerweise die Rückbank sitzt, befindet sich jetzt ein 12 Millimeter dicker Holzladeboden mit einer erhöhten Stahlkante und einem Gepäcknetz an der B-Säule. Bemerkenswert ist, dass der Umbausatz nicht dauerhaft ist. Wer später doch wieder ein Familienauto haben möchte, kann einfach die Sitze austauschen. Außerdem passt der Umbausatz nicht nur in neue, sondern auch in serienmäßige und gebrauchte EV3s.

605 Kilometer

Technisch bleibt der EV3 Cargo derselbe wie die Passagierversion. Unter dem Boden befindet sich der gleiche Elektromotor mit 150 kW (204 PS) und 283 Nm Drehmoment, der von einer 81,4 kWh-Batterie gespeist wird. Damit kommt er auf eine Reichweite von 605 Kilometern (WLTP). Die Aufladung ist schnell: von 10 auf 80 Prozent in einer halben Stunde.  

Vier Versionen, zehn Jahre Garantie

Kia liefert den EV3 Cargo in vier Ausstattungsvarianten, vom Air bis zum GT-PlusLine. Die Preise beginnen bei 31.934 € ohne MwSt., einschließlich der Grundausstattung von Veth Automotive. Dieser Bausatz – mit Ladeboden, Stahlfelge und Gepäcknetz – kostet separat 2.050 € einschließlich Einbau. Wer möchte, kann ihn mit Optionen wie Verzurrschienen, einer Stahlwand oder zusätzlichem Stauraum erweitern. Wie der Pkw verfügt auch diese gewerbliche Version über eine Garantie von 10 Jahren oder 150.000 Kilometern. Auf das Cargo-Kit selbst erhalten Sie eine zweijährige Garantie.

Siehe auch: Kia EV3 vs. Skoda Elroq – Welchen sollten Sie haben? – AutoRAI TV