Der neue Porsche 911 Carrera 4S kommt in vielen Geschmacksrichtungen
Beliebtheit des Allradantriebs bei Porsche 911-Käufern
Fast die Hälfte der Kunden, die einen Porsche 911 S kaufen, entscheiden sich bewusst für den Allradantrieb. Das liegt daran, dass der Allradantrieb bei Regen oder auf rutschigen Straßen für optimalen Grip sorgt. Besonders in Gegenden mit wechselhaftem Wetter vermittelt ein Porsche 911 mit Allradantrieb mehr Vertrauen hinter dem Steuer. Das Fahrgefühl bleibt sportlich, mit dem Charakter eines Hecktrieblers. Das Porsche Traction Management (PTM) kann bei Bedarf zusätzliches Drehmoment an die Vorderräder leiten, um mehr Grip zu erzielen. Die Kupplung im vorderen Differential ist wassergekühlt und arbeitet elektromechanisch. Porsche hat auch die Getriebeübersetzung verbessert. Der Porsche 911 Targa ist seit 2006 immer serienmäßig mit Allradantrieb ausgestattet.

Technik: Motor und Leistung des Porsche 911 Carrera 4S
Die neuen allradgetriebenen Porsche 911 Carrera 4S und 911 Targa 4S nutzen das verbesserte Antriebssystem des Carrera S. Der 3,0-Liter-Sechszylinder-Boxermotor mit Doppelturboaufladung leistet 353 kW (480 PS), das sind 22 kW (30 PS) mehr als beim Vorgängermodell. Die höhere Leistung ist teilweise auf ein verbessertes Ladeluftkühlersystem zurückzuführen, das vom Porsche 911 Turbo inspiriert wurde. Die Kraft wird über das Porsche Doppelkupplungsgetriebe (PDK) mit acht Gängen auf alle Räder übertragen. Der Porsche 911 Carrera 4S Coupé mit dem Sport Chrono Paket beschleunigt in 3,3 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 308 km/h.
Ursprünge und Entwicklung des Porsche 911 Targa
Seit 60 Jahren kombiniert der Porsche 911 Targa das offene Gefühl eines Cabriolets mit dem Komfort und der Sicherheit eines Coupés. In den 1960er Jahren gab es in den USA Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Cabriolets, woraufhin Porsche 1965 den Targa als ‚Sicherheitscabrio‘ vorstellte. Der breite Überrollbügel war eine Innovation, die aus dem Rennsport stammte. Der Targa hatte ein abnehmbares Dach und eine Heckscheibe aus faltbarem Kunststoff, die später durch Glas ersetzt wurde. Dies ermöglichte ein sicheres Fahren im Freien. Der Name Targa bezieht sich auf das berühmte Targa Florio Rennen in Sizilien.

Der Porsche 911 Targa als zeitlose Ikone
In den vergangenen sechzig Jahren hat sich der Porsche 911 Targa zu einem ikonischen Modell entwickelt, das technisch und in Bezug auf das Design ständig verbessert wurde. Ab dem Porsche 911 Targa 993 von 1993 musste das Dach nicht mehr von Hand entfernt werden. Seit 2014 funktioniert das Dach vollautomatisch: Innerhalb von 19 Sekunden verwandelt sich der Wagen vom geschlossenen Coupé in ein offenes Cabriolet. Dabei wird die gläserne Heckscheibe zurückgeklappt und das Dach hochgeklappt. Der breite Überrollbügel und die durchgehende Heckscheibe bleiben erkennbare Merkmale des ursprünglichen Designs von 1965. Das Dach ist in vier Farben erhältlich: schwarz, blau, rot und braun.
Erweiterte Serienausstattung und Personalisierungsoptionen
Die Serienausstattung des Porsche 911 Carrera 4S wurde stark erweitert. Dazu gehören die serienmäßigen 20/21 Zoll Carrera S Felgen mit neuem Design, Porsche Torque Vectoring Plus (PTV+) und eine Sportabgasanlage für den unverwechselbaren Porsche-Sound. Die Bremsanlage stammt aus dem Porsche 911 GTS, mit roten Bremssätteln und großen Bremsscheiben (408 mm vorne und 380 mm hinten). Der Porsche 911 Targa 4S hat serienmäßig eine Hinterachslenkung. Das Cabriolet und der Targa haben Rücksitze, während das Coupé serienmäßig ein Zweisitzer ist, aber optional ohne Aufpreis mit Rücksitzen geliefert werden kann.
Der Innenraum ist serienmäßig mit Leder gepolstert. Matrix LED-Scheinwerfer und kabelloses Laden für Smartphones gehören ebenfalls dazu. Elektrisch anklappbare Spiegel mit Einstiegsbeleuchtung, das Lichtdesign-Paket, automatisch abblendende Spiegel mit Regensensor und Fahrspurassistent gehören zur Serienausstattung. Porsche bietet außerdem viele Optionen zur Personalisierung an, darunter Farben, Materialien, Audiosysteme, Assistenzsysteme und Dächer.
Der neue Porsche 911 Carrera 4S und der Porsche 911 Targa 4S werden voraussichtlich nach dem Sommer in den acht niederländischen Porsche-Zentren erhältlich sein.









