Das ist er: der üppigste Rolls-Royce aller Zeiten (und das will schon etwas heißen)
Rolls-Royce Phantom
Wenn man an Rolls-Royce denkt, denkt man schnell an Exzess – Leder, Holz und andere Materialien, die teuer riechen. Aber jetzt heben die Briten den Luxus auf eine andere Ebene. Die neue Phantom Centenary Private Collection ist nicht länger ein Auto, sondern ein fahrendes Kunstwerk voller Gold, Kristall und Geschichten aus einem Jahrhundert Rolls-Royce Phantom Geschichte. Suchen Sie nach dem Superlativ des Schickes? Dann lesen Sie schnell weiter.

Jubilee
Das Äußere des Centenary glänzt buchstäblich. Die Karosserie kombiniert Arctic White mit Black Super Champagne Crystal, einer Lackierung, in die echte Glaskristalle eingearbeitet sind, die für ein tiefes metallisches Funkeln sorgen. Auf der Nase prangt der Spirit of Ecstasy in massivem 18-karätigem Gold, mit einer speziellen ‚Phantom Centenary‘-Plakette. Sogar das RR-Logo ist zu diesem Anlass in 24 Karat Gold und weißer Emaille ausgeführt. Und für die Liebhaber der Symbolik sind auf den Felgen jeweils 25 Zeilen eingraviert – eine für jedes produzierte Exemplar, zusammen genau einhundert Zeilen für einhundert Jahre Phantom.



Innerhalb
Wenn Sie die schweren Tresortüren öffnen, steigen Sie nicht nur in ein Auto, sondern auch in eine fahrende Geschichtsstunde. Rolls-Royce selbst nennt ihn „eine Galerie auf Rädern“, und das ist keine Übertreibung. Die Vordersitze sind mit lasergeätztem Leder bezogen, die Rückbank mit einem dreischichtigen Kunstwerk: ein gedruckter Hintergrund mit historischen Szenen, darauf handgezeichnete Phantom-Silhouetten und schließlich eine Stickerei mit 160.000 Stichen, die auf sieben ikonische Besitzer verweisen.

Die Türverkleidungen sind Kunstwerke für sich: Lasergravuren, 3D-Tintenschichten und Blattgold bilden Karten historischer Phantom-Reisen. Die Routen sind mit 24-karätigem Blattgold umrandet, wobei Goldpunkte die genauen Wohnsitze des Gründers Henry Royce markieren.



Der Himmel
Der berühmte Starlight Headliner wurde in eine astronomische Hommage an die Geschichte der Luxusmarke verwandelt. Mit 440.000 Handstichen bilden die Lichtpunkte Bilder des Maulbeerbaums in Goodwood, unter dem Henry Royce regelmäßig gesessen haben soll.

Ein V12 als Schlussgruß
Unter der beeindruckenden Motorhaube steckt nach wie vor der 6,75-Liter-V12 mit 563 PS und 900 Nm, der an ein Achtgang-Automatikgetriebe gekoppelt ist. Rolls-Royce bezeichnet dies als das letzte große Fest für seinen klassischen V12, bevor die Marke auf vollelektrische Fahrzeuge umsteigt. Natürlich finden Sie unter der Motorhaube auch eine Menge Blattgold.

25 Exemplare
Mehr als 40.000 Arbeitsstunden wurden in den Wagen investiert. Alles ist maßgeschneidert, von den bestickten Sitzflächen bis hin zu den mit Gold eingelegten Strecken. Rolls-Royce nennt es „die komplexeste Private Collection aller Zeiten“. Sein Preis ist nicht bekannt, aber bei Rolls-Royce weiß man: Wenn Sie neugierig sind, was er kostet, können Sie ihn sich wahrscheinlich nicht leisten.
Siehe auch: Ist dies das beste (Elektro-)Auto aller Zeiten? Rolls-Royce Spectre – AutoRAI TV
