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Das Ende des Rollers? Junge Leute wollen Mikroautos en masse

Oktober 1, 2025

Microcar

Während jahrelang der Motorroller die Wahl für diejenigen war, die sich schnell in der Stadt fortbewegen wollten, drängt jetzt das Microcar immer mehr nach vorne. Junge Leute erkennen seine Bequemlichkeit: trocken, sicher verschlossen und trotzdem ohne Führerschein auf der Straße unterwegs. Vor allem in Amsterdam, Rotterdam und Utrecht wächst seine Beliebtheit schnell. Nicht umsonst wurden in der Hauptstadt in kurzer Zeit alle 3.000 Parkgenehmigungen für Microcars vergeben.

Einer von fünf Niederländern

Eine Umfrage der Website MicroMobiel.nl unter 1.250 Niederländern zeigt, dass sich mehr als ein Drittel der jungen Leute zwischen 18 und 29 Jahren für Mikroautos begeistern. Bei den über 50-Jährigen ist das Interesse sogar stark rückläufig. Regional gesehen stellen die Provinzen Randstad und Limburg die größte Gruppe von Interessenten. Inzwischen sind in den Niederlanden schätzungsweise bereits 24.000 Mikroautos unterwegs – und es werden jeden Monat mehr.

Praktische Alternative

Interessanterweise sehen junge Leute ein Mikroauto hauptsächlich als Ergänzung zu ihrem derzeitigen Transportmittel: eine Alternative zum Fahrrad, Motorroller oder Zweitwagen. Im Gegensatz dazu sehen ältere Altersgruppen es häufiger als vollwertigen Ersatz für ihr einziges Auto an. Im Durchschnitt fahren die Niederländer etwa 30 Kilometer pro Tag, meist innerhalb der eigenen Stadt oder des eigenen Dorfes. Für diese Fahrten ist ein Microcar oft mehr als ausreichend. Wir sagen Ihnen im folgenden Video, was Sie für ein Microcar ausgeben müssen:

Siehe auch: 8.700-Euro-OPEL ROCKS: Was ist mit der WARTUNG? – AutoRAI TV