Volkswagen ID.3 Neo: gut zugehörtes Feedback
Volkswagen ID.3 ein Verkaufserfolg
Nach 630.000 produzierten Einheiten in über fünf Jahren, davon 24.000 für den niederländischen Markt, ändert Volkswagen seinen Namen in ID.3 Neo. Das Modell folgt der sogenannten Pure Positive Designsprache. Damit setzen der Designer Andreas Mindt und sein Team auf die vertrauten Designelemente der Vorgängermodelle und knüpfen an die neueren Elektroautos der Marke an, wie den ID. Polo und dem ID. Cross.
Das Auto wurde mehrfach modifiziert. Die ID.3 Neo verfügt über eine modifizierte Frontpartie und ein anderes Lichtdesign mit schmaleren Scheinwerfern, einem durchgehenden Lichtbalken und einem beleuchteten Markenlogo. Die Ausführung mit IQ.LIGHT LED hängt von der gewählten Version ab. Die horizontalen Linien im Stoßfänger betonen die optische Breite. Von der Seite betrachtet, erzeugen die karosseriefarbenen Akzente eine andere optische Länge als beim Vorgängermodell. Auch das Heck ist jetzt in Wagenfarbe statt in Schwarz lackiert.

Innen umfangreich modifiziert
Während das Exterieur eine Weiterentwicklung ist, wurde der Innenraum in mehreren Bereichen neu gestaltet. Der Radstand ist gegenüber der vorherigen Version unverändert geblieben. Das Layout des Cockpits und der Mittelkonsole wurde auf der Grundlage von Nutzerfeedback geändert, wobei der Schwerpunkt auf den Bedienelementen und der Haptik lag. Es wurden weiche Materialien und ein horizontales Layout verwendet. Das Lenkrad verfügt über physische, beleuchtete Drucktasten und ein beleuchtetes Logo, während die Tasten auf der Mittelkonsole ebenfalls ergonomisch modifiziert wurden. Außerdem wurden in der Fahrertür wieder vier separate Tasten für die Fensterbedienung angebracht.
Das digitale Kombiinstrument (Digital Cockpit) wurde durch einen 10,25-Zoll-Bildschirm ersetzt. Dieser bietet mehrere Anzeigeoptionen, darunter ein Bildschirmlayout, das sich an der Instrumententafel des Golf der ersten Generation orientiert. Das Innovision-Infotainment-System verfügt über einen integrierten App-Store für Funktionen, die sich auf Audio, Video, Laden und Parken konzentrieren. Der zentrale Touchscreen im Tablet-Stil folgt der Designlinie anderer aktueller Modelle der Marke. Die ID.3 Neo verwendet eine aktuelle Softwareversion. Das VW Connect-Paket ist für zehn Jahre enthalten. Darin enthalten sind jetzt Dinge, die zuvor Teil von VW Connect Plus waren, wie der Sprachassistent IDA mit ChatGPT-Integration, die Navigationssoftware, der digitale Schlüssel, Ladedienste und verschiedene Fernbedienungsfunktionen.

Antriebsstrang Volkswagen ID.3 Neo
Der Hersteller positioniert den ID.3 Neo als ein Modell, das das elektrische Fahren einer breiten Zielgruppe zugänglich machen soll, darunter auch Menschen, die zum ersten Mal ein Elektroauto in Betracht ziehen. Das Modell nutzt die MEB+ Architektur, die auf einen effizienteren Verbrauch und eine entsprechende Reichweite für längere Fahrten abzielt.
Das Auto kann mit drei verschiedenen Motorleistungen bestellt werden: 125 kW (170 PS), 140 kW (190 PS) und 170 kW (231 PS). Darüber hinaus sind drei Batteriepakete erhältlich. Das 50 kWh-Paket bietet eine WLTP-Reichweite von 416 Kilometern, das 58 kWh-Paket kommt auf 492 Kilometer und die 79 kWh-Version erreicht 629 Kilometer. Das Aufladen per Schnellladegerät ist bei den kleineren Batteriepaketen (50 und 58 kWh) mit bis zu 105 kW und bei dem 79 kWh-Paket mit bis zu 183 kW möglich. Die Ladezeit von 10 bis 80 Prozent beträgt 26 bis 29 Minuten.
Das Fahrzeug ist für lange Fahrten ausgerüstet. Die verfügbare Technologie unterstützt den Fahrer dabei. So berücksichtigt der Routenplaner beispielsweise aktuelle Verkehrsdaten bei der Planung von Ladevorgängen. Optional sind ergoActive Vordersitze mit Massagefunktion erhältlich, ebenso wie ein Head-up-Display mit Augmented Reality. Dieses Display kann auch Navigationsanweisungen von Apple CarPlay und Android Auto anzeigen. Außerdem ist die adaptive Fahrwerksregelung gegen Aufpreis erhältlich.
Fahrassistenzsysteme
Die ID.3 Der Neo verfügt über mehrere Fahrassistenzsysteme, von denen einige neu installiert wurden. Der Connected Travel Assist nutzt Daten von anderen Fahrzeugen und kann auf Ampeln reagieren, so dass das Auto an roten Ampeln automatisch anhält. One-Pedal-Drive gehört jetzt zur Standardausstattung, so dass der Fahrer durch Loslassen des Gaspedals bremsen kann. Das Auto unterstützt außerdem Vehicle-to-Load und einen digitalen Autoschlüssel. Mit Vehicle-to-Load kann das Fahrzeug über einen Adapter externe Geräte mit Strom versorgen, z. B. zum Laden von Elektrofahrrädern. Der digitale Schlüssel ermöglicht das Entriegeln und Starten des Fahrzeugs mit einem Smartphone oder einer Smartwatch.
Verschiedene Versionen
Zur Markteinführung ist das ID.3 Neo in drei Ausstattungsvarianten erhältlich: Trend, Life und Style. Die Trend-Version verfügt über einen Sprachassistenten mit ChatGPT, App Connect Wireless für die Integration von Smartphones, Keyless Start, einen adaptiven Tempomat, eine automatische Klimaanlage und Parksensoren rundum. Die Life-Version bietet zusätzlich 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, ein kabelloses Ladegerät für Telefone, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, eine Rückfahrkamera und ein proaktives Insassenschutzsystem. Die Style-Version verfügt über IQ.LIGHT LED-Matrix-Scheinwerfer, beleuchtete Logos vorne und hinten sowie auf dem Lenkrad und die Dynamic Light Assist-Steuerung. Außerdem verfügt diese Version über eine Alarmanlage, Ambientebeleuchtung in dreißig Farben, ID. Light und Sportsitze mit integrierten Kopfstützen.
Vorverkauf
Der Vorverkauf wird Ende April beginnen. Die genauen Ausstattungsdetails, Spezifikationen und Einstiegspreise werden noch bekannt gegeben. Das Auto wird mit einer fünfjährigen Wartungsgarantie und einer achtjährigen oder 160.000 Kilometer langen Garantie auf das Batteriepaket geliefert. Die Produktion des Fahrzeugs erfolgt in den deutschen Werken in Zwickau und Emden.
