Verbraucherzentrale warnt: Diese Park-Apps machen das Parken furchtbar teuer
Verbraucherverband: Große Unterschiede zwischen Apps
Der Verbraucherverband hat zehn beliebte Park-Apps hinsichtlich Kosten, Funktionen und Benutzerfreundlichkeit verglichen. Die Schlussfolgerung? Nicht jede App ist so freundlich zu Ihrem Geldbeutel. Apps wie Tango Parking und die Rabo App erzielen mit Noten über 9 hohe Zufriedenheitswerte. EasyPark baumelt mit einer mageren 6,3 am unteren Ende, was vor allem an den hohen Kosten liegt. Im Mai hat EasyPark seine Tarife angepasst, so dass die Nutzer manchmal bis zu sieben Euro mehr pro Parkvorgang zahlen müssen. Auch Yellowbrick hat kürzlich seine Servicegebühren erhöht.
Unnötig verlorenes Geld
Neben den hohen Gebühren gibt es noch ein weiteres Problem: Parkvorgänge, die unnötigerweise fortgesetzt werden. Bei sieben von 10 Apps müssen Sie das Parken selbst manuell beenden. Nur drei stoppen automatisch, sobald Sie wegfahren. Vergessen Sie zu gehen? Dann läuft der Zähler einfach weiter und Sie zahlen für Minuten oder sogar Stunden, die Sie nicht geparkt haben. Außerdem zeigt nicht jede App den Parktarif im Voraus an, so dass Sie hinterher unangenehm überrascht werden können.
Der Kundenservice lässt viel zu wünschen übrig
Wenn Sie Hilfe brauchen, rennen Sie schnell gegen eine Wand. Mehr als ein Drittel der Personen, die den Kundendienst kontaktiert haben, haben keine Lösung erhalten. Und das ist nicht verwunderlich: Viele Dienste sind nach den Geschäftszeiten telefonisch nicht erreichbar oder können gar nicht angerufen werden. Bei Apps wie der Rabo App und Ease2Pay-On the Go können Sie nur eine E-Mail schreiben oder ein Kontaktformular ausfüllen. Das ist umständlich, vor allem, wenn Sie sich z.B. in einem Parkhaus befinden und Ihr Auto nicht weggebracht wird, bis das Problem gelöst ist.
Park-Apps können also ein Geschenk des Himmels sein, wenn Sie Ihr Auto regelmäßig in der Stadt loswerden müssen, aber es lohnt sich, sich einen Moment Zeit zu nehmen und zu überlegen, welche App Sie wählen. Prüfen Sie im Voraus, was Sie pro Sitzung bezahlen, ob die App automatisch stoppt und ob Sie Hilfe bekommen, wenn etwas schief geht.
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