Umfrage: In diesen Provinzen hat kaum jemand ein Elektroauto
Wo fahren die Elektroautos wirklich?
Die meisten Elektroautos in den Niederlanden sind geleaste Fahrzeuge. Und das macht es schwierig, herauszufinden, wo sie wirklich herumfahren. Denn auf dem Papier sind sie oft am Hauptsitz einer Leasinggesellschaft registriert – zum Beispiel in Amsterdam – während der Fahrer einfach in Maastricht oder Den Helder wohnt.
Deshalb hat sich CBS den tatsächlichen Standort von Elektroautos angesehen. Nicht die Adresse auf der Zulassungsbescheinigung, sondern der Ort, an dem das Auto in der Praxis genutzt wird. Das gibt ein viel realistischeres Bild davon, wie die Elektroautos in den Niederlanden verteilt sind.
Südholland an der Spitze
Was scheint? Südholland hebt sich deutlich von den anderen ab. Am 1. Januar 2024 fuhren dort mehr als 95.000 Autos mit Strom – weit über dem Landesdurchschnitt. Das liegt deutlich über dem nationalen Durchschnitt. Auch Nordholland (79.000+) und Nordbrabant (72.000+) stehen gut da. Dahinter folgen Gelderland (51.000+) und Nordbrabant (44.000+).
Randstad
Vor allem die dicht besiedelten Randstad-Regionen schneiden gut ab. Das ist auch logisch: Dort leben mehr Menschen und das Angebot an Ladestationen ist oft besser. Außerdem sind die Umweltzonen strenger und das Durchschnittseinkommen ist etwas höher.
Darüber hinaus spielt die geschäftliche Nutzung von Elektroautos eine große Rolle. In Städten wie Utrecht, Amsterdam und Rotterdam fahren viele Geschäftsfahrer elektrisch. Und das schlägt sich in den Statistiken nieder.
Zeeland
Am Ende der Liste finden wir hauptsächlich ländliche Provinzen. In Zeeland, Drenthe und Groningen liegt der Anteil der vollelektrischen Autos unter 3%. Aber auch dort wächst die Zahl der Elektroautos – nur etwas langsamer.

Quelle: RVO / CBS
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