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Testbericht – Suzuki Swift AllGrip (2025): 4×4 zu einem günstigen Preis?

Mai 9, 2025

Intelligenter Allradantrieb

Der Suzuki Swift AllGrip ist mit einer besonderen Form des Allradantriebs ausgestattet: AllGrip Auto. Dieses System arbeitet vollautomatisch. Wenn Sie mit den Vorderrädern die Bodenhaftung verlieren – zum Beispiel auf einer nassen Fahrbahn, im Schnee oder auf einem unbefestigten Untergrund – schaltet das System sofort die Hinterräder zu. Das Motordrehmoment wird schnell verteilt, so dass Sie mehr Traktion und Stabilität erhalten. Ohne dass Sie selbst etwas tun müssen.

Viskokupplung

Die Technologie hinter diesem System arbeitet mit einer Viskokupplung, einer Art hydraulischer Kupplung vor dem hinteren Differential. Diese enthält dickflüssiges Silikonöl. Sobald ein Drehzahlunterschied zwischen den Vorder- und Hinterrädern entsteht, wird Wärme erzeugt. Das Öl dehnt sich aus, baut Druck auf und aktiviert eine Lamellenkupplung. Diese treibt automatisch die Hinterräder an. Sobald das System merkt, dass die Vorderräder an Bodenhaftung verlieren, verteilt es den Antrieb automatisch auf alle vier Räder. Das Auto macht die Arbeit. Warum sollten Sie das wollen? Vielleicht verschafft Ihnen das Vorhandensein eines solchen Systems zusätzliche Ruhe, Vertrauen und ein Gefühl der Sicherheit. Das könnte ein Kaufargument sein. Andererseits kommt ein solcher Swift AllGrip in unbefestigtem Gelände und durch die erhöhte Bodenfreiheit ziemlich weit.

Suzuki Swift AllGrip Viskokupplung

Mehr Bodenfreiheit für Suzuki Swift AllGrip

Alle AllGrip-Versionen des Suzuki Swift stehen ein wenig höher auf den Beinen als die normalen Modelle. Das verschafft Ihnen mehr Bodenfreiheit, was auf holprigen Strecken von Vorteil ist. Normalerweise beträgt diese etwa 25 Millimeter. Aber im Fall dieses Testwagens sprechen wir sogar von 32 Millimetern zusätzlicher Bodenfreiheit, denn dieser Wagen hat andere Gummis.

Die abgebildete und in unserem Videobericht über den Suzuki Swift AllGrip gezeigte Version verfügt über zusätzliches Zubehör, das dem Auto einen robusteren Look verleiht. Dazu gehören ein Dachgepäckträger von Thule, dickere Ganzjahresreifen (Größe 195/55R16), glänzend schwarze Felgen und Radlaufverbreiterungen. Außerdem gibt es schwarze Suzuki-Logos, einen Gummischutzstreifen am hinteren Stoßfänger und auffällige AllGrip-Aufkleber. Für eine bessere Sichtbarkeit bei Nacht ist am Kühlergrill eine Tralert LED-Leiste angebracht. Im Innenraum finden Sie eine Dometic Kühlbox und einen Stauraum, Gummifußmatten und Lederpolsterung.

Immer mit Mild-Hybrid-Technologie

Der Motor des Swift ist serienmäßig mit dem 12-Volt-Smart-Hybrid-System (SHVS) von Suzuki gekoppelt. Auf dem Papier sorgt dieses System für eine wirtschaftlichere Fahrweise und geringere Emissionen. Der ISG (Integrated Starter Generator) liefert übrigens 2,3 kW und 50 Nm zusätzliche Leistung. Das hilft beim Starten, Fahren und Beschleunigen und unterstützt auch Systeme wie die Klimaanlage oder Ihr Musiksystem.

Beim Bremsen und Verzögern wird die kinetische Energie in Elektrizität umgewandelt, die in einer Lithium-Ionen-Batterie gespeichert wird. Diese Energie wird dann verwendet, um den Motor beim Beschleunigen zu unterstützen. Das sollte den Kraftstoffverbrauch senken. Im ’normalen‘ Suzuki Swift haben wir mit zwei Fingern in der Nase 1:20 erreicht. Jetzt liegt der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch bei 1:15. Das liegt vor allem an den ‚Windfängern‘ auf dem Dach.

Suzuki Swift AllGrip Motor

Leistungsstarker Dreizylinder-Benzinmotor

Der Dreizylinder-Benzinmotor des Suzuki Swift leistet 60,9 kW (83 PS) und hat ein Drehmoment von 112 Nm. In Kombination mit AllGrip erreicht der Swift eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und sprintet in 13,6 Sekunden auf 100 km/h. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 4,9 Litern pro 100 km (etwa 1 zu 20). Wie bereits erwähnt, sollten Sie bedenken, dass Zubehör wie ein Dachgepäckträger die Aerodynamik beeinträchtigt und den Verbrauch erhöhen kann.

Der Benzinmotor geht übrigens sehr gut mit dem Gaspedal um, aber Sie sollten nicht zögern, das Gaspedal etwas stärker zu betätigen. Manchmal müssen Sie diesem Swift einen ordentlichen Ansporn geben, um eine angenehme Beschleunigung zu erreichen. Außerdem schaltet das manuelle Fünfgang-Getriebe gut, aber auch ein bisschen gefühllos. Die Kupplung ist sehr leicht zu bedienen. Daran muss man sich erst einmal gewöhnen. Die Lenkung ist bei dieser AllGrip-Version mit 16-Zoll-Leichtmetallfelgen angenehm. Was ein größerer Reifen bewirken kann.

Suzuki Swift AllGrip

Abmessungen Suzuki Swift

Und wie sieht es mit den Abmessungen des Swift AllGrip aus? Das Auto hat eine Länge von 3.860 mm, eine Breite von 1.735 mm und eine Höhe von 1.510 mm. Das macht den Swift schön kompakt, während der Kofferraum mit 265 Litern immer noch gut nutzbar ist. Denken Sie aber an die höhere Ladekante.

Gewicht und Anhängelast Suzuki Swift AllGrip

Die Version mit Allradantrieb wiegt etwas mehr als der normale Swift. Fahrbereit wiegt der AllGrip 1.070 Kilogramm (Zulassungsgewicht: 970 kg), verglichen mit 994 Kilogramm für die Standardversion. Das bedeutet etwas mehr Kfz-Steuer. Alle Versionen des Swift können einen Anhänger von 1.000 Kilogramm ziehen, mit einer maximalen Stützlast von 60 Kilogramm. Dafür benötigen Sie eine Anhängerkupplung, die bei Suzuki rund 800 € kostet.

Preise und Garantie

Der reguläre Suzuki Swift ist ab 22.299 Euro erhältlich. Die AllGrip-Version beginnt bei 28.449 Euro, und die luxuriösere Style-Version mit AllGrip kostet mindestens 30.049 Euro. AllGrip ist nur mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe erhältlich. Die Garantie beträgt sechs Jahre oder maximal 150.000 Kilometer.

Dieser hat eine Reihe von Optionen, wie z.B.:

Wenn Sie alles zusammenzählen, kommen Sie schnell auf 33.500 €. Der Thule Dachträger ist ein offizielles Zubehör für den Suzuki Jimmy. Aber wie Sie sehen können, passt er auch auf den Swift. Übrigens beträgt die Höhe mit all diesem Zubehör 2,10 Meter. Etwas, das Sie in Parkhäusern beachten sollten.

Fazit Bewertung Suzuki Swift AllGrip

Ist dieser Suzuki Swift AllGrip also ein 4×4 zu einem günstigen Preis? Ja und nein. Ja, denn eine Alternative zu diesem Swift mit Allradantrieb gibt es im B-Hatchback-Segment nicht. In dieser Hinsicht ist dieser Japaner also einmalig. Und nein, denn 28.000 € sind natürlich eine ganze Menge Geld. Aber wenn wir den reinen Zweck dieses Autos betrachten: dann sind 28 Riesen natürlich nicht viel für ein Auto, das Sie weiter bringt als der Durchschnitt. Das schöne Aussehen bekommen Sie geschenkt. Vielleicht wäre ein solcher Swift AllGrip sogar etwas für die Forstverwaltung. Bei unserem Test hat dieser Suzuki bewiesen, dass er sich auch in extremeren Situationen behaupten kann.





























Suzuki Swift AllGrip


Suzuki Swift AllGrip 2025








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