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Testbericht – Skoda Elroq (2025) – Warum jeder dieses Auto will

Mai 26, 2025

Ein Enyaq mit kürzerem Hintern

Eine kurze Zusammenfassung des Skoda Elroq? Gleich vorweg: Der Elroq ist im Wesentlichen ein Enyaq, allerdings mit einem etwas kompakteren Heck. Gleiche Plattform, gleicher Radstand, gleiches Design und gleiches Interieur. Nur das Heck ist kürzer und der Kofferraum fasst 470 Liter statt 585 Liter. Das ist immer noch genug Platz für ein oder zwei Koffer und ein paar Reisetaschen. Kein kleines Kunststück also, dieser Elroq.

Typisch Skoda

Auch der Kofferraum ist typisch Skoda: clevere Lösungen an Stellen, wo Sie sie gerade brauchen. Ihre Einkaufstaschen hängen ordentlich an Haken und Ihr Ladekabel verstauen Sie in einem (optionalen) Netz unter der Hutablage. Diese Hutablage wiederum lässt sich auf verschiedene Höhen einstellen und als zusätzliche Ladefläche nutzen. Oh, und natürlich ist der berühmte Skoda Eiskratzer wieder versteckt: dieses Mal in der Kofferraumklappe. Dank einer Anhängelast von 1.000 Kilo können Sie auch einen Anhänger, einen kleinen Wohnwagen oder einen Faltanhänger mitnehmen.  

Mehr Platz als Sie denken

Mit einer Länge von 4,48 Metern ist der Elroq 16 Zentimeter kürzer als der Enyaq, aber dank des gleichen Radstandes merken Sie das im Innenraum überhaupt nicht. Das Platzangebot in der zweiten Sitzreihe ist sogar großzügig. Selbst wenn Sie ein großer Mann sind, werden Sie sich wohlfühlen.

Modern Solid

Der Elroq ist das erste Modell, das nach der neuen Modern Solid Designsprache von Skoda gestaltet ist. Das Design zeichnet sich durch klare Linien, eine ausgeprägte Lichtsignatur, einen schwarzen „Kühlergrill“ (der wiederum als „Tech Deck“ bezeichnet wird und in dem sich alle möglichen Sensoren befinden) und „SKODA“ in Kuhlettern auf der Nase aus. Inzwischen hat auch der kürzlich überarbeitete Enyaq die gleiche moderne Solid-Nase erhalten.

Der Innenraum kommt Enyaq-Fahrern bekannt vor, denn auch der Innenraum des Elroq ähnelt dem des Enyaq: großer zentraler Bildschirm, kleines digitales Kombiinstrument, optionales Head-up-Display. Das Infotainment-System funktioniert reibungslos und ist übersichtlich. Über das Menü „Laden“ können Sie die Batterie vorheizen, so dass Sie auch im Winter die maximale Ladeleistung erreichen. Ein nettes Feature, das jedes Elektroauto haben sollte. Auch schön: orangefarbene Sicherheitsgurte. Ein kleines Detail, aber für jeden, der einsteigt, spürbar.

Welche Versionen gibt es eigentlich?

Der Skoda Elroq ist in drei Varianten erhältlich:

Die Schnellladung erfolgt mit 145, 165, 175 kW bzw. 185 kW.

Unser Testwagen (Elroq 85) schafft 0-100 in 6,6 Sekunden. Schön sanft. Mit dem optionalen DCC-System können Sie das Fahrerlebnis individuell gestalten: dynamisch oder komfortabel. Wir würden die DCC-Federung so lassen, wie sie ist. Ja, Sie können dank dieser Federung recht gut lenken, aber selbst im Komfortmodus fühlt sich der Elroq etwas unruhig an. Das normale Fahrwerk ist schon dynamisch genug, so dass die Lenkung des Elroq ohnehin Spaß macht. Tipp Nummer zwei: Lassen Sie auch die 21-Zoll-Räder weg – die sind zwar schön, aber sie tun Ihrer Reichweite und Ihrem Komfort keinen Gefallen.

Fazit: Ja, dieser Film hat seinen Erfolg verdient

Der Skoda Elroq ist geräumig, elegant, solide und schnell. Er bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, insbesondere in den Versionen 50 und 60. Es ist keine Überraschung, dass er sich schnell zu einem der meistverkauften Autos des Jahres 2025 entwickelt. In dem folgenden Video erfahren Sie mehr: