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Tesla Full Self-Driving (Supervised): jetzt auch in den Niederlanden erlaubt!

April 15, 2026

Vollständig selbstfahrend (überwacht)

Full Self-Driving (Supervised) besteht aus einer Reihe von intelligenten Fahrerassistenzfunktionen, die es Tesla Fahrzeugen ermöglichen, unter aktiver Aufsicht des Fahrers fast überall selbst zu fahren. FSD (Supervised) wurde entwickelt, um die stressigsten Aspekte des täglichen Fahrens zu eliminieren und die Sicherheit zu maximieren, z. B. durch die Fähigkeit, durch dichten Stadtverkehr zu navigieren, an Kreuzungen auf die richtige Spur zu wechseln und die Spur zu wechseln.

Wichtige Informationen

Das Auto wird in der Lage sein, mit minimalen Eingriffen des Fahrers fast überall selbst zu fahren. Die derzeit verfügbaren Funktionen erfordern eine aktive Überwachung durch den Fahrer und machen das Auto nicht autonom. Die Aktivierung und Nutzung ist auf Länder mit behördlicher Genehmigung beschränkt, was in einigen Ländern länger dauern kann. Es können technische Einschränkungen gelten. Weitere Informationen finden Sie im Benutzerhandbuch und auf der Support-Seite.  

So lernt FSD

FSD (Supervised) lernt auf die gleiche Weise wie Menschen: durch Erfahrung. Die weltweite Tesla Autoflotte liefert täglich mehr als 500 Jahre an Fahrdaten. Anhand dieser Daten lernt FSD (Supervised), wie es selbst auf die seltensten Fahrszenarien reagieren kann, und macht so die täglichen Fahrten für alle Verkehrsteilnehmer sicherer.

Externe Kameras

Wenn FSD (Überwacht) aktiviert ist, nutzt das System in erster Linie die externen Kameras des Fahrzeugs und die künstliche Intelligenz, um durch die Welt zu navigieren. FSD (Überwacht) wurde von Anfang an so konzipiert, dass die Privatsphäre gewahrt bleibt. Die gesamte Echtzeit-Analyse der Umgebung, einschließlich der Verarbeitung von Kamerabildern und Sensordaten, wird von dem im Fahrzeug eingebauten KI-Computer durchgeführt. Obwohl die lokale Verarbeitung der Standard ist, verwendet Tesla Fleet Learning, um die Fähigkeiten des Systems durch drahtlose Software-Updates kontinuierlich zu verbessern. Die Nutzung von Fleet Learning ist genehmigungsbasiert und nur anonyme Daten werden zu diesem Zweck mit Tesla geteilt.

Neuronales Netzwerk

FSD (Supervised) arbeitet auf der Grundlage eines durchgängigen neuronalen Netzwerks, das mit anonymen realen Fahrdaten trainiert wurde, um die Umgebung zu interpretieren und Fahrentscheidungen in Echtzeit zu treffen. Anstatt sich auf separate, manuell kodierte Regeln für jede Situation zu verlassen, lernt das System, wichtige Informationen vor der Fahrt zu verstehen, von Straßenmarkierungen und Ampeln bis hin zur Anwesenheit von Fußgängern und anderen Fahrzeugen, und sendet Steuerbefehle direkt an das Fahrzeug. Diese Systematik ermöglicht es dem System, sich mit mehr Daten kontinuierlich zu verbessern, um sich an komplexe Fahrsituationen, wie sie im wirklichen Leben vorkommen, anzupassen und ein reibungsloses und natürliches Fahrerlebnis zu bieten.

14 Milliarden Kilometer

In seiner jetzigen Form erfordert FSD (Supervised) eine aktive Überwachung durch den Fahrer und die Funktion macht das Fahrzeug nicht autonom. Der Fahrer bleibt während der Fahrt jederzeit verantwortlich. Wenn FSD (Supervised) aktiviert ist, ist die Wahrscheinlichkeit einer Kollision (laut Tesla) bis zu sieben Mal geringer pro gefahrenem Kilometer im Vergleich zum Alleinfahren ohne Unterstützung durch ein solches System. Bis heute wurden weltweit mehr als 14 Milliarden Kilometer mit FSD (Supervised) zurückgelegt.

Vollständig selbstfahrendes (überwachtes) Fahren in Europa

Vor der Implementierung bei Kunden hat Tesla umfangreiche interne Tests von FSD (Supervised) in ganz Europa durchgeführt und dabei mehr als 1,6 Millionen Kilometer mit aktiviertem FSD (Supervised) zurückgelegt. Ende 2025 begann Tesla, in ausgewählten europäischen Ländern Mitfahrgelegenheiten mit FSD (Supervised) anzubieten. So konnten mehr als 13.000 Menschen in Kroatien, der Tschechischen Republik, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, den Niederlanden und Spanien die Funktion auf europäischen Straßen selbst erleben.

Tausende von Seiten an Dokumentation erstellt

In den letzten 18 Monaten hat Tesla hart daran gearbeitet, FSD (Supervised) in Europa verfügbar zu machen. Tesla hat Tausende von Seiten an Dokumentationen erstellt, Tausende von Testszenarien auf der Rennstrecke durchgeführt, Dutzende von Studien zur Sicherheitsleistung und zu den Ergebnissen durchgeführt und den Regulierungsbehörden in fast allen EU-Ländern Demonstrationen gegeben. Die heutige Ankündigung ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer Zukunft mit autonomem Fahren in der Region.

Kundeneinführung beginnt bald in den Niederlanden

Die Niederlande sind das erste europäische Land, das die behördliche Zulassung für FSD (Supervised) erhalten hat. Die Einführung von FSD (Supervised) wird in den kommenden Tagen über drahtlose Software-Updates beginnen. Außerdem führt Tesla heute in den Niederlanden ein neues Abonnement für Full Self-Driving ein: für 99 Euro pro Monat anstelle eines einmaligen Kaufs. Beide Optionen werden noch ein paar Wochen lang verfügbar sein, danach wird nur noch das Abonnement angeboten.

Tesla arbeitet an der behördlichen Zulassung von FSD (Supervised) in anderen europäischen Ländern. Tesla-Fahrzeuge sind serienmäßig mit Fahrerassistenzfunktionen ausgestattet, und für jedes neue Model S, Model 3, Model X und Model Y sind optionale Pakete erhältlich. Zusätzliche Funktionen werden aktiviert, sobald die Zulassung für den jeweiligen Markt erteilt wurde.