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Rückblick Kia Sportage (2025): vertraute Erfolgsnummer in modernerem Gewand

Juli 16, 2025

Mit mehr als 7 Millionen verkauften Einheiten weltweit ist der Kia Sportage ein absoluter Bestseller. Aber Stillstand ist Rückschritt – und deshalb gibt es eine aktualisierte Version für Europa. Es handelt sich um ein gründliches Facelift der Generation, die 2022 auf den Markt kam. Sowohl das Äußere als auch der Innenraum wurden deutlich verändert, um das Auto wieder auf den neuesten Stand zu bringen.

Kia Sportage – von außen zu erkennen

Außen wurden u.a. die Scheinwerfereinheiten überarbeitet. Außerdem wurden straffere Akzentlinien hinzugefügt, die dem Kia Sportage einen etwas moderneren und kantigeren Look verleihen. Das Design passt nun besser zur Designsprache der Elektromodelle von Kia, ohne diesen direkt zu ähneln. Auch das Heck wurde mit strafferen Linien und modernen Leuchteinheiten neu gestaltet. Die Radkästen sind breit und kraftvoll gestaltet und je nach Ausstattungsvariante steht der Kia Sportage auf 17-, 18- oder 19-Zoll-Leichtmetallrädern, wobei die Felgen der GT-Line, wie abgebildet, ein spezielles Design aufweisen.







Darüber hinaus ist das Platzangebot im Fond besonders beeindruckend. Mit einem Kofferraumvolumen von 587 Litern bietet der Kia Sportage, je nach Antriebsart, viel Platz und kann bei umgeklappten Rücksitzen auf bis zu 1.776 Liter vergrößert werden. Ein doppelter Ladeboden bei den MHEV- und HEV-Varianten macht den Laderaum besonders flexibel. Ein praktischer Zusatz ist die Taste, mit der Sie die Rücksitze in einem Zug umklappen können. Der Rücksitz lässt sich im Verhältnis 40-20-40 umklappen – ideal, wenn Sie vier Personen mitnehmen und langes Gepäck, wie z.B. Skier oder ein Board, in der Mitte verstauen möchten.

Was den Sitzplatz im Fond betrifft, so ist er für vier Erwachsene in Ordnung, obwohl er sich für größere Menschen etwas eng anfühlen kann. Das hat auch unser Redakteur während des Tests festgestellt, aber er ist überdurchschnittlich groß.







Hybrid-Antriebsstrang

Im Moment wird der aktualisierte Kia Sportage in den Niederlanden nur als Hybridvariante auf den Markt kommen. Es ist die Rede von anderen Antrieben, wie einem „normalen“ Benziner, einem Mild-Hybrid und einem Plug-in-Hybrid, aber im Moment ist nur der normale Hybrid erhältlich. Diese Hybridversion kombiniert einen 1,6-Liter-Benzinmotor mit elektrischer Unterstützung, die für etwa 176 kW (239 PS) gut ist. Diese elektrische Unterstützung spüren Sie vor allem bei niedrigen Geschwindigkeiten und beim Beschleunigen. Sie sorgt nicht nur für ein ruhigeres Fahrverhalten, sondern trägt auch zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch bei.







Der Antrieb erfolgt über ein Sechsgang-Automatikgetriebe. Beim Fahren fällt vor allem das komfortable und stabile Fahrverhalten auf. Der Kia Sportage ist immer noch wendig genug, um in der Stadt oder auf innerstädtischen Straßen zu fahren, auch weil er kein übermäßig großer SUV ist. Das merken Sie zum Beispiel in Kurven, wo Sie nicht das Gefühl haben, dass das Gewicht Sie nach außen drückt. Das Auto bleibt erstaunlich dynamisch, besonders für seine Größe.

Es gibt genügend Leistung, auch wenn Sie in den Bergen wandern oder z.B. mit einem Wohnwagen auf der Straße unterwegs sind. Sie können aus mehreren Fahrmodi wählen, darunter Eco und Sport. Im Sport-Modus ist das Auto reaktionsschneller und Sie fahren mit höheren Drehzahlen.

Apropos Wohnwagen: Die maximale Anhängelast der Hybridversion beträgt 1.510 kg. Das ist in diesem Segment nicht außergewöhnlich. Einige Konkurrenten, wie der Ford Kuga, dürfen bis zu 2.100 kg ziehen. Das ist also etwas, das Sie berücksichtigen sollten. Wenn Sie speziell nach einem SUV des C-Segments mit einer höheren Anhängelast suchen, gibt es Alternativen. Aber für den durchschnittlichen Caravanliebhaber sind 1.500 kg in der Praxis oft mehr als genug.

Benutzerfreundlichkeit

Auch in puncto Fahrerassistenzsysteme ist der überarbeitete Kia Sportage auf dem neuesten Stand. Das Auto ist vollgepackt mit intelligenten Assistenzsystemen, die sowohl zum Komfort als auch zur Sicherheit beitragen. Denken Sie an Dinge wie den adaptiven Tempomat, den Spurhalteassistenten und die Erkennung des toten Winkels. Einen Verbesserungspunkt gibt es allerdings noch: Es wäre schön, wenn es eine Art Tastenkombination oder Hotkey gäbe, mit der Sie Ihre persönlichen Einstellungen für die Fahrerassistenzsysteme sofort beim Starten des Fahrzeugs aktivieren könnten. Jetzt müssen Sie Ihre Lieblingseinstellungen jedes Mal manuell über das Infotainmentsystem ein- oder ausschalten.







Ansonsten sind die Bedienelemente im Auto in Ordnung. Das Armaturenbrett verfügt über zwei große 12,3-Zoll-Digitalbildschirme – einen für den Fahrer und einen für das Infotainmentsystem. Dieses System bietet übrigens überraschend moderne Extras, wie die Möglichkeit, Parkgebühren direkt vom Auto aus zu bezahlen oder On-Demand-Inhalte über YouTube oder Netflix zu streamen. Dennoch ist nicht alles digital: Kia hat bewusst eine Reihe von physischen Tasten für die Bedienung des Infotainments und der Klimaanlage beibehalten. Dies schafft ein gutes Gleichgewicht zwischen moderner Technologie und Benutzerfreundlichkeit.

Die Verarbeitung ist ebenfalls sehr gut – die Materialien fühlen sich solide an und alles ist gut verarbeitet. Der Testwagen, den wir fuhren, war ein GT-Line, eine reichhaltig ausgestattete Version mit härteren Akzenten und mehr Luxus, zum Beispiel bei den Polstermöbeln.







Modelle und Preise Kia Sportage

Die Einstiegsversion des neuen Kia Sportage beginnt bei 42.795 Euro. Damit bietet Kia erneut ein attraktives und gut ausgestattetes C-Segment-SUV an, das eine deutliche Steigerung gegenüber dem 2022 eingeführten Modell darstellt. Der neue Sportage Hybrid wird ab September bei den niederländischen Händlern erhältlich sein. Der Kia Sportage Hybrid ist in fünf Ausstattungsvarianten erhältlich: