Auto Nachrichten Interview

Rettungsteam aus Utrecht entscheidet sich für ein Plug-in-Hybrid-Kraftpaket

September 12, 2025

Sjoerd und seine Leidenschaft für Wasser

„Ich bin bei der Reddingsbrigade Utrecht, seit ich neun Jahre alt bin. Das sind jetzt 18 Jahre, denn ich bin 27 Jahre alt. Da meine Eltern ein Segelboot hatten, bin ich von klein auf mit dem Wasser vertraut. Bei der Brigade fühle ich mich wirklich wie ein Fisch im Wasser.“

Diese Leidenschaft hat Sjoerd dazu gebracht, Rettungsschwimmer, Skipper und Fahrer des neuen CX-80 zu werden. Er ist Teil des Ausrüstungskomitees, das für die Wartung und Beschaffung der Ausrüstung zuständig ist. Dazu gehörte also auch die Suche nach einem neuen Auto.

Sjoerd Bouman von der Reddingsbrigade Utrecht

Der EINZIGE in den Niederlanden! MAZDA CX-80 von Reddingsbrigade Utrecht – AutoRAI TV

Vom Ruderboot zum Plug-in-Hybrid

Die Reddingsbrigade Utrecht besteht seit dem 21. Januar 1918 und ist seit über einem Jahrhundert ein fester Bestandteil der Region. In den letzten Jahren stand das Thema Nachhaltigkeit ganz oben auf der Tagesordnung. Nach dem Kauf von drei Elektrobooten und der Umrüstung des Bootshauses auf LED-Beleuchtung und Infrarotpaneele war nun der Fuhrpark an der Reihe.

„Zuvor hatten wir einen Outlander PHEV und einen anderen alten Diesel“, erklärt Sjoerd. „Dieser Diesel wurde jetzt durch den Mazda CX-80 ersetzt. Auch dank der Unterstützung von Sponsoren wie dem K.F. Hein Fonds und dem Initiatievenfonds der Gemeinde Utrecht konnten wir den Schritt zu diesem neuen Modell wagen.“

Warum gerade ein Mazda CX-80?

Bei der Wahl eines neuen Autos war die Liste der Anforderungen klar: Plug-in-Hybrid oder vollelektrisch, Allradantrieb, hohe Anhängelast, großer Kofferraum und Eignung für schwieriges Terrain. Nach ausgiebigen Tests setzte sich Mazda an die Spitze.

„Der CX-80 erfüllt alle unsere Anforderungen und ist außerdem wunderbar an unsere Arbeit angepasst“, sagt Sjoerd. So ist der Wagen beispielsweise mit Blau-/Orange-/Grünlicht, Sirenen, Arbeitsscheinwerfern und sogar einem Megaphon zum Rufen von Schwimmern ausgestattet. Außerdem gibt es praktische Optionen wie Gummimatten, eine Abschleppstange, Ledersitzbezüge und eine Sitzheizung vorne und hinten, die nach stundenlangem Aufenthalt in der Kälte auf dem Wasser nützlich ist.

Mazda CX-80 von Reddingsbrigade Utrecht

Rein elektrisch durch die Stadt

Der CX-80 Plug-in-Hybrid kann etwa 60 Kilometer rein elektrisch fahren. Für kurze Fahrten in und um Utrecht ist das ideal. Selbst mit angehängtem Anhänger kann die Brigade etwa 35 Kilometer weit fahren. Das Aufladen erfolgt einfach über eine Steckdose am Bootshaus.

„Das passt perfekt zu unserem Einsatz: zweimal am Wochenende, nachts laden und immer einsatzbereit. Außerdem ist es bei Katastrophen, wie den Überschwemmungen in Limburg 2021, praktisch, dass wir auch einen Benzinmotor dabei haben. In Notstandsgebieten ist der Strom oft nicht verfügbar.“

Kleine Nachteile

Kein Auto ist perfekt. Zum Beispiel kann das Sicherheitssystem Smart Brake Support für Frustration sorgen, wenn sich ein Bootsanhänger dahinter befindet. Auch die maximale Anzahl von sieben vernetzten Telefonen ist bei 20 bis 25 Fahrern etwas dürftig. „Aber fair ist fair: Das sind Ausnahmesituationen“, schränkt Sjoerd ein.

Großer Enthusiasmus innerhalb des Teams

Das Team der Reddingsbrigade Utrecht ist stolz auf sein erstes komplett neues Auto. „Alle finden es besonders. Wir bekommen sogar Komplimente von anderen Brigaden. Wer weiß, vielleicht tauchen bald noch mehr Mazdas in der Rettungswelt auf. Und für die Menschen, die sich für unsere Arbeit begeistern, suchen wir immer nach Freiwilligen.“


Sjoerd Bouman von der Reddingsbrigade Utrecht























Rettungskräfte aus Utrecht mit Mazda CX-80 Plug-in Hybrid











Mazda CX-80 von Reddingsbrigade Utrecht





























Sjoerd Bouman von der Reddingsbrigade Utrecht