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Hondas A-Segment EV kommt näher

Juli 28, 2025

Goodwood Festival der Geschwindigkeit

Beim Goodwood Festival of Speed war ein Prototyp des elektrischen Benjamin-Honda bereits kurz auf dem berühmten 1,16 Meilen (1,856 km) langen Bergrennen auf dem Gelände des weitläufigen Goodwood Estate in Aktion. Schon damals reagierte die Menge enthusiastisch. Vor allem, weil der Honda Super EV schön und sportlich aussieht.

Honda Super EV Konzept

Technische Details wurden von Honda zu diesem Zeitpunkt nicht genannt. Die Marke gab jedoch die folgenden Informationen bekannt: „Das Super EV Concept wurde als kompaktes Elektroauto des A-Segments entwickelt, das sowohl praktisch ist als auch Fahrspaß bietet. Mit seinem sportlichen und direkten Fahrverhalten – charakteristisch für Kompaktwagen – bietet der Super EV Concept dem Fahrer ein aufregendes und atemberaubendes Fahrerlebnis. Im Hinblick auf eine künftige weltweite Markteinführung haben wir vor der Veranstaltung in Goodwood Testfahrten auf öffentlichen Straßen in Großbritannien durchgeführt, bei denen ein Testfahrzeug in eine auffällige lila Tarnfolie gehüllt war.“



















Honda N-One e:

Jetzt, da Honda den Honda N-One e: in Japan vorgestellt hat, können wir bereits einen Vorgeschmack auf das bekommen, was uns in Europa erwartet. Das kompakte Elektroauto hat in Japan eine Reichweite von 270 Kilometern nach dem etwas ambitionierten WLTC-Zyklus. Der Honda unterstützt in Japan auch Vehicle-to-Load (V2L) und Vehicle-to-Home (V2H), so dass Sie den Strom aus der Batterie zum Beispiel für Haushaltsgeräte oder Hausnotrufe nutzen können. Der N-One e: verfügt auch über einen Ein-Pedal-Fahrmodus.

Elektrischer N-Eins

Wie bei Kei-Cars üblich, hat der N-One e: ein kantiges, kastenförmiges Design und ein freundliches Aussehen. Auf seiner japanischen Website beschreibt Honda ihn sogar mit einem Augenzwinkern als „so niedlich, dass Sie ihn Ihren Partner nennen möchten. Der elektrische N-One hat ein Gesicht, das Ihnen ans Herz gewachsen ist. Sie möchten sie jeden Tag mit ‚Wie geht es Ihnen?‘ begrüßen“.



















Ausrangierte Stoßstangen und alte Arbeitskleidung

Das Auto ist auch umweltbewusst gebaut: An mehreren Stellen werden recycelte Materialien verwendet. Die Kühlergrillverkleidung besteht beispielsweise aus ausrangierten Stoßstangen, während der Teppich und die Isolierung aus recycelten PET-Flaschen und sogar aus alter Arbeitskleidung von Honda-Mitarbeitern hergestellt wurden. Das Innendesign ist einfach und flexibel. Der Rücksitz lässt sich in zwei Teilen (50:50) umklappen, so dass eine ebene Ladefläche entsteht. Die Mittelkonsole fehlt, so dass man sie einfach zwischen die Vordersitze schieben kann.

Freistehender Infotainment-Bildschirm

Es gibt auch eine integrierte Ablage im Armaturenbrett, die dank der USB-Anschlüsse direkt darüber praktisch für Ihr Smartphone ist. Ein freistehender Infotainment-Bildschirm bietet moderne Konnektivität, während Honda bewusst viele physische Tasten beibehalten hat, zum Beispiel für die Klimasteuerung.













Verschiedene Farben

Die Markteinführung des japanischen Modells ist zwischen September und November geplant. Sie haben dann die Wahl zwischen einer L- und einer G-Variante. Sie haben die Wahl zwischen den Farben Dunkelblau, Hellblau, Silbergrau, Weiß und Türkisblau.

Japan wird wahrscheinlich eine schmale Version bekommen, während die Variante für Europa und andere Märkte außerhalb Japans über verbreiterte Radkästen und eine breitere Spur verfügen wird. Das ist übrigens nichts Neues für japanische Autohersteller: Der Suzuki Jimny wurde in Japan auch mit schmaleren Achsen und damit einer schmaleren Spur angeboten, während die europäische Version nur als breite Variante erhältlich war.

Honda N-One e:

Kei Auto

In Japan tritt der Honda N-One e: unter anderem gegen den Nissan Sakura an, eines der beliebtesten elektrischen Kei-Cars in Japan. Berichten zufolge arbeitet auch das chinesische Unternehmen BYD an einem Kei Car für den japanischen Markt. Ein kei car ist ein spezieller Typ von Kleinwagen aus Japan, der in eine eigene Kategorie mit Steuervergünstigungen und anderen Privilegien fällt. Ein Kei-Auto muss bestimmte, von der japanischen Regierung festgelegte Anforderungen erfüllen.

Die Regeln (von 1998) sind eine maximale Länge von 3,40 Metern, eine Breite von 1,48 Metern und eine Höhe von 2,00 Metern. Der Motor darf maximal 660 cm³ groß sein und maximal 47 kW (64 PS) leisten. Kei-Autos sind nicht nur beliebt, weil sie klein und sparsam sind, sondern auch wegen der Vorteile, die sie bieten. In Japan haben sie Anspruch auf eine niedrige Kfz-Steuer und Versicherungsprämie sowie eine Befreiung von der Parkerlaubnis.