Dies sind die wichtigsten Highlights des Brüsseler Autosalons 2026
In diesem Messebericht gehen wir die wichtigsten Neuheiten und herausragenden Modelle der Motor Show durch. Nicht alles passt in eine Runde, aber dies gibt einen guten Eindruck davon, was Sie auf der Messe erwarten können.
Mazda CX-6e
Einer der großen Wurfgeschosse ist der Mazda CX-6e. Sie können sich dieses vollelektrische SUV als den größeren und praktischeren Bruder des Mazda 6e vorstellen. Mazda hat sich bewusst für einen einzigen Antriebsstrang entschieden: eine 78 kWh LFP-Batterie in Kombination mit einem hinten angebrachten Elektromotor mit 190 kW (258 PS) und 290 Nm Drehmoment. So bleibt die Reichweite überschaubar, während die Leistung perfekt zum Charakter eines modernen Familien-SUV passt. Alles über den Mazda CX-6e können Sie hier lesen.

Renault zeigt sich in Brüssel von seiner besten Seite
Wer auf der Suche nach etwas Kompakterem ist, wird bei Renault fündig. Der neue Renault Twingo E-Tech Electric ist ein frischer Auftritt im A-Segment. Mit einer Länge von 3,79 Metern, einer Leistung von 60 kW (82 PS) und einer Reichweite von bis zu 262 Kilometern zielt er eindeutig auf den Stadtverkehr ab und ist kompakt, leicht und vollelektrisch. Renault zielt damit auf eine erschwingliche Elektromobilität ab, ohne dabei den spielerischen Charakter des Twingo aufzugeben. Wie sieht er aus der Nähe aus? Sehen Sie sich das Video unten an!
Renault zeigt auch den neuen Renault Clio mit einem komplett überarbeiteten Design, sowohl vorne als auch hinten. Unter der Motorhaube steckt ein Hybridantrieb mit 115 kW (160 PS).
Am anderen Ende des Spektrums steht der Renault 5 Turbo 3E. Zwei Elektromotoren an der Hinterachse leisten zusammen 396 kW (540 PS), die für eine Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h reichen. Die Produktion ist auf 1.980 Einheiten begrenzt, eine klare Anspielung auf das ursprüngliche Einführungsjahr des Renault 5 Turbo.
Neuigkeiten von Nissan, Suzuki, Toyota und Honda
Bei Nissan dreht sich in Brüssel alles um den neuen Leaf und wir sehen den Micra. Suzuki präsentiert den e-Vitara, die elektrische Alternative zum bekannten Vitara und technisch verwandt mit dem Toyota Urban Cruiser. Honda bringt den neuen Prelude, einen Modellnamen mit Geschichte, zusammen mit einem überarbeiteten Honda Civic zurück.
Auch Kia und Hyundai melden sich zu Wort
Bei Kia dreht sich in Brüssel alles um den Kia EV2. Dieses kompakte Elektro-Stadtauto positioniert sich unterhalb des EV3 und zeigt, wie Kia die Elektromobilität für ein breiteres Publikum zugänglich machen will – ähnlich wie es der Picanto für Autos mit Benzinmotor tut. Bei Kia geht es nicht nur um ein neues Modell. Wir sehen auch die GT-Varianten des EV3 und des EV5. Außerdem zeigt die Marke den Kia PV5 und den Kia K4, die mit Mild-Hybrid- und Voll-Hybrid-Antrieben ausgestattet sein sollen.

Hyundai verfolgt mit dem Staria Electric einen ganz anderen Ansatz. Während sich viele Newcomer im Elektrobereich auf kompakte SUVs konzentrieren, bleibt Hyundai dem Konzept des MPV treu. Der Staria Electric zielt auf Platz, Komfort und Vielseitigkeit ab, wobei die Einsatzmöglichkeiten vom Personentransport bis zur geschäftlichen Nutzung reichen.

Auch die Wasserstofftechnologie bleibt mit dem Hyundai Nexo präsent. Dieser wasserstoffelektrische SUV erreicht dank eines größeren Tankvolumens von 6,69 Kilogramm Wasserstoff eine Reichweite von über 800 Kilometern. Die Betankung dauert etwa fünf Minuten. Die Systemleistung liegt bei 190 kW (259 PS), wobei der Elektromotor an der Vorderachse den größten Anteil hat.
Vielversprechende Neulinge
Auch neue Akteure nutzen Brüssel, um sich nachdrücklich zu präsentieren. Leapmotor präsentiert den B03X, einen kompakten Elektro-SUV, der den europäischen Markt mit einer Kombination aus scharfer Positionierung und moderner Technologie erobern soll. Der B03X wurde speziell mit Blick auf Europa entwickelt und soll eine Alternative zu den etablierten Namen im B- und C-Segment darstellen. Darüber hinaus wird die Marke den B10 Hybrid EV und den B05 vorstellen.

Eine bemerkenswerte Premiere ist der Xpeng P7+. Dieses Modell gibt es nicht nur als reines Elektroauto, sondern jetzt auch als Plug-in-Hybrid. Das EV kann ultraschnell aufgeladen werden: von 10 auf 80 Prozent in nur 12 Minuten. Der PHEV nutzt einen 110 kW (150 PS) starken 1,5-Benzinmotor als Reichweitenverlängerer, während ein 178 kW (245 PS) starker Elektromotor für Vortrieb sorgt. Die 49,2 kWh große Batterie verspricht eine beachtliche elektrische Reichweite. Subtile Änderungen an der Front, einschließlich aktiver Lüftungsschlitze, verraten, dass es sich um eine Weiterentwicklung handelt.
BYD erweitert sein Angebot um den Atto 2 DM-i. Während dieses Modell bisher nur als vollelektrischer SUV erhältlich war, gibt es ihn jetzt auch als Plug-in-Hybrid. Die elektrische Reichweite beträgt etwa 90 Kilometer. MG fügt mit dem MGS6 EV einen neuen Elektro-SUV an das obere Ende seines Angebots. Dieses Modell des C-Segments basiert auf der Modular Scalable Platform und verfügt über ein 77-kWh-Batteriepaket, das für eine Reichweite von bis zu 530 Kilometern ausreicht. Es gibt zwei Varianten: eine Version mit 180 kW (245 PS) und 350 Nm und eine Dual-Motor-Version mit 266 kW (362 PS) und 540 Nm.
KGM nutzt Brüssel auch für eine Premiere mit dem Actyon Hybrid. Dieser SUV mit coupéartiger Dachlinie konzentriert sich vor allem auf das Platzangebot. Der Kofferraum misst 668 Liter und wächst bei umgeklappten Rücksitzen auf 1.440 Liter. Das Dual-Tech-Hybridsystem soll Effizienz mit Alltagskomfort verbinden. Was die Leute auf der Straße von diesem Auto halten? Das können Sie in diesem Video sehen:
Europäische Aufmerksamkeitsfresser
BMW zeigt den neuen iX3 und gibt einen Ausblick auf die nächste 3er-Reihe, einen Vorgeschmack auf die kommende Modellgeneration der Marke.
Polestar stellt den Polestar 5 vor, einen viertürigen GT mit eindeutig sportlichen Ambitionen, der als Alternative zu Modellen wie dem Porsche Taycan positioniert ist. Audi ist in Brüssel mit einem brutalen RS6 GTO vertreten, dessen markante Erscheinung wenig der Fantasie überlässt. Audi zeigt auch das Concept C, eine Studie, die auf einen möglichen Nachfolger des TT hindeutet. Lancia zeigt derweil mit dem elektrischen Ypsilon HF, dass die Marke wieder Ambitionen im Rallyesport hat, denen sie gerecht werden muss.
Endlich gibt es Neuigkeiten bei Opel. Der Opel Astra und der Astra Sports Tourer erhalten ein Facelift mit einem geschärften Opel Vizor und einem leichteren Opel Compass. Interessanterweise besteht der Innenraum vollständig aus recycelten Materialien. Der Astra Electric erhält eine 58-kWh-Batterie, die für eine Reichweite von 454 Kilometern gut ist, und ist jetzt auch mit V2L-Funktionalität ausgestattet.
Das ‚Auto des Jahres‘ hat sich….
Während des Brüsseler Autosalons wird traditionell auch das europäische Auto des Jahres 2026 gekürt. In diesem Jahr kämpften der Citroën C5 Aircross, Dacia Bigster, Fiat Grande Panda, Kia EV4, Mercedes-Benz CLA, Renault 4 und Skoda Elroq um den Titel. Der Titel ging schließlich an den Mercedes-Benz CLA.
Und das ist noch lange nicht alles
Abgesehen von den oben genannten Newcomern, ob vollelektrische Autos oder Hybride, gibt es in Brüssel noch viel mehr zu sehen. Denken Sie an andere auffällige und sportliche Autos von Marken wie Lamborghini und Bugatti. Eines ist klar, diese Messe beweist, dass die Autowelt in vollem Gange ist.
Es lohnt sich also mehr als nur, einen weiteren Blick darauf zu werfen. Die Brussels Motor Show 2026 können Sie vom 9. bis 18. Januar auf der Brussels Expo besuchen.
Header-Foto vom Brüsseler Autosalon
