Dacia scheint auch gute Rallyeautos zu bauen
Rallye-Monster
Mit dem Duster 4×4 hat Dacia einen anständigen Offroader im Haus, aber für die Rallye-Raid-Weltmeisterschaft (W2RC) muss man sich schon etwas härtere Werkzeuge einfallen lassen. Deshalb hat Dacia in Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft Renault Group und der britischen Firma Prodrive den Sandrider entwickelt. Dieses Biest hat einen Rohrrahmen, eine Karosserie aus leichter Kohlefaser und einen 3,0-Liter-V6-Doppelturbomotor mit 265 kW (360 PS) und satten 539 Nm Drehmoment. Die gesamte Kraft wird über ein sequentielles Sechsgang-Getriebe auf alle vier Räder übertragen. Mit anderen Worten: kein hausgemachter Dacia.

W2RC
Der Sandrider erweist sich als ein sehr fähiges Rallyeauto. Das Duo Nasser Al-Attiyah und Édouard Boulanger holte seinen zweiten Sieg bei der Abu Dhabi Desert Challenge. Ihren ersten Sieg errangen sie bereits bei ihrem Debüt bei der Rallye du Maroc 2024. Für Al-Attiyah war es der fünfte Sieg in Abu Dhabi, während Boulanger seinen dritten Sieg feierte.



Mit diesen Leistungen führt Al-Attiyah nun die W2RC-Wertung bei den Fahrern und Boulanger bei den Navigatoren an. Damit ist Dacia plötzlich Zweiter in der Markenwertung und mischt sich ernsthaft in den Kampf um den Weltmeistertitel ein.
Siehe auch: Dacia Duster (2024) Testbericht – DACIA FLIKES IT WÉÉR! – AutoRAI TV
