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Anhängelast Hyundai Tucson und Santa Fe erhöht: Das hat Hyundai getan

Oktober 6, 2025

Zusätzliches gebremstes Schleppgewicht

Das gebremste Anhängelast des Hyundai Tucson Hybrid beträgt jetzt 1.510 Kilogramm. Das ist ein Plus von 150 Kilogramm. Auch für die gebremste Anhängelast des Hyundai Santa Fe Hybrid gibt es gute Nachrichten. Hier steigt die Kapazität auf 2.000 Kilogramm, ein Plus von nicht weniger als 890 Kilogramm.

So hat Hyundai dies erreicht

Was genau hat Hyundai angepasst? Wir fragen Anne Lobbes, Sprecherin von Hyundai Niederlande. „Die Erhöhung der Anhängelast ergibt sich aus der aktualisierten Homologationsnorm Euro6e-bis. Indem wir rechtzeitig darauf reagiert haben, konnten wir dies erreichen – mit einem kleinen Anstieg der CO2-Emissionen. Für bestehende Fahrzeuge ist diese Aktualisierung nicht möglich, diese sind nach der älteren Norm homologiert“, sagte Lobbes.

Euro6e-bis, was ist das?

Seit dem 1. Januar 2025 gilt in Europa die Euronorm 6a, eine verschärfte Emissionsnorm, die speziell auf (Plug-in)-Hybridfahrzeuge (PHEV) ausgerichtet ist. Diese neue Richtlinie sorgt dafür, dass die CO2-Emissionen von PHEV/HEV-Modellen genauer und realistischer gemessen werden. Das klingt zwar gut für die Umwelt, hat aber auch eine Kehrseite: Die Steuervorteile von Plug-in-Hybriden verringern sich, weil die Emissionen auf dem Papier steigen.

Strengere Testmethoden führen zu höheren CO2-Werten

Bis vor kurzem wurden Plug-in-Hybride dank relativ niedriger offizieller Emissionswerte oft günstig bewertet. Mit der Einführung der Euronorm 6e bis wurden die Testmethoden aktualisiert, um das reale Fahrverhalten besser nachzubilden. Dies führt zu höheren registrierten CO2-Werten.

‚Falsche PHEVs‘ und ihre steuerlichen Auswirkungen

Nach dem neuen Standard werden PHEV-Modelle mit einem CO2-Ausstoß von mehr als 50 Gramm pro Kilometer steuerlich weniger günstig behandelt. Diese Autos werden von der Regierung als ‚unechte PHEVs‘ betrachtet. Bei diesen Fahrzeugen werden die maximalen CO2-Emissionen für die Steuerberechnung herangezogen. Infolgedessen wird das Auto mit einer nicht-elektrischen Variante verglichen, oder es wird ein Multiplikator von 2,5 angewendet.

Die Implikation ist klar:

Was folgt nach der Euronorm 6e bis?

Die Einführung der Euronorm 6e bis ist nur der erste Schritt in einer Reihe von strengeren Umweltvorschriften. Zwei weitere wichtige Aktualisierungen werden in den kommenden Jahren folgen:

Euronorm 6e bis FCM (ab 2027)

Die nächste Stufe, Euronorm 6e bis FCM, erweitert die Referenzstrecke von 2.200 Kilometern auf 4.260 Kilometer. Das bedeutet, dass die durchschnittlichen CO2-Emissionen über eine größere Anzahl von gefahrenen Kilometern berechnet werden. Diese Änderung wird sich wiederum auf die steuerliche Behandlung von PHEVs auswirken und möglicherweise zu noch höheren Emissionswerten führen.

Euronorm 7 (voraussichtlich ab 2030)

Die Euronorm 7 geht über die CO2-Reduzierung hinaus. Diese Norm konzentriert sich auch auf die Reduzierung von Partikeln und Mikroplastik, die durch den Verschleiß von Reifen und Bremsen freigesetzt werden. Diese Norm wird voraussichtlich um das Jahr 2030 in Kraft treten und sowohl Elektro- als auch Hybridautos betreffen.