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5 Vorteile und 5 Nachteile des Audi A6 Avant e-tron

Oktober 6, 2025

5 Vorteile

1) Beeindruckende Reichweite

Das größte Plus des A6 e-tron ist seine Ausdauer. Mit der großen Batterie schafft die Limousine über 750 Kilometer WLTP. Der Audi A6 Avant e-tron kommt auf dem Papier auf 720 Kilometer. In der Praxis werden Sie mühelos 500 bis 600 Kilometer weit fahren. Der durchschnittliche Niederländer fährt etwa 32 Kilometer pro Tag, so dass Sie höchstens einmal pro Woche an die Steckdose müssen. Selbst diejenigen, die täglich von Groningen nach Rotterdam pendeln, kommen nach Hause, ohne zwischendurch aufzuladen. Bei höheren Geschwindigkeiten (130-140 km/h) kommen Sie immer noch auf 400 bis 450 echte Kilometer. Drei Ladestopps und Ihre Füße sind im Mittelmeer – wie wir im Video unten zeigen.

2) Echtes Schnellladen

Sie müssen auf Reisen Energie tanken? Das ist ein Kinderspiel. Dank der 800-Volt-Technologie und einer Ladeleistung von bis zu 270 kW Gleichstrom ist das 20→80% in zwanzig Minuten fertig. Wir haben auch schon mehrmals achtzehn Minuten geschafft. In zehn Minuten laden Sie etwa 310 Kilometer auf. Das bedeutet, dass Sie auf einer langen Fahrt nicht mehr Pausen einlegen müssen als bei einem Benzinauto.

3) Platz für einen Familienurlaub

Der Avant schluckt 502 Liter Gepäck und hat außerdem einen nutzbaren 27-Liter-Kofferraum für Kabel oder lose Gegenstände. Der flache Boden, die großzügige Beinfreiheit und die intelligenten Fächer machen das Be- und Entladen einfach. Und mit einer Anhängelast von 2.100 kg können Sie mühelos einen Wohnwagen oder Anhänger ziehen. Der Verbrauch steigt zwar – rechnen Sie mit einer Reichweite von etwa 300-350 Kilometern – aber mit seiner schnellen Zuladung ist dies eines der wenigen Elektroautos, mit denen wir gerne mit einem Wohnwagen auf der Straße unterwegs sind.

4) Ein ansprechendes Äußeres – und eine gute Aerodynamik

Der A6 e-tron sieht niedrig, gestreckt und fast wie ein Konzeptauto aus – modern, aber ohne zu übertreiben. Ob Ihnen das gefällt, bleibt natürlich Geschmackssache, aber während unserer Fahrten war es auffällig, wie viele – zugegebenermaßen meist männliche – Köpfe sich drehten, wenn wir durch ein Dorf oder eine Stadt fuhren. Vor allem das Heck des Avant sieht schön und muskulös aus. Das schnittige Aussehen ist nicht nur gut für Ihr Ego auf einem Parkplatz, sondern auch für den Verbrauch. Der A6 e-tron ist der aerodynamischste Audi aller Zeiten. Daher liegt der Kraftstoffverbrauch erstaunlich nahe an dem von kompakten elektrischen Stadtautos.

5) Günstiger Preis

Der A6 e-tron ist natürlich kein Schnäppchen. Er ist und bleibt ein deutsches Geschäftsauto. Aber mit einem Startpreis von 59.990 Euro (61.490 Euro für den Avant) positioniert er sich viel günstiger als seine direkten Konkurrenten: der BMW i5 und der Mercedes-Benz EQE. Dafür erhalten Sie mehr Reichweite und eine höhere Ladeleistung. Sie erhalten also ein ziemlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

5 Nachteile

1) Teure Optionen

Der Einstiegspreis ist also relativ freundlich, aber sobald Sie anfangen, Optionen anzukreuzen, geht der Zähler schnell nach oben. Wir wiederholen: Es ist und bleibt ein deutscher Geschäftswagen. Denken Sie an teure Optionen wie ein elektrochromes Panoramadach, große Räder, zusätzliche Bildschirme, digitale Außenspiegel und Premium-Audio. Alles ist verlockend, aber zusammen heben sie den Preis im Handumdrehen in Richtung 90.000 oder mehr. Schlucken!

2) Das Standardfahrwerk ist eher fest

Der A6 war nie ein Sportwagen, aber er hatte immer eine straffe Federung – und das gilt auch für den elektrischen A6. Die serienmäßige Federung ist eigentlich ein wenig zu straff. Auf der Autobahn fährt er sich gut, aber auf kurzen Unebenheiten ist er ziemlich steif. Die Lösung? Adaptive Luftfederung. Diese Option verwandelt den Wagen in einen entspannten Luxuswagen, der über den Asphalt schwebt. Möchten Sie gelegentlich sportlich fahren? Im Dynamic-Modus strafft sich die Federung und Sie können Spaß haben, wie wir bei unserem Roadtrip durch Norwegen, Schweden und Dänemark mit der A6 e-tron Limousine feststellen konnten:

3) Die Innenausstattung ist nicht überall erstklassig

Der Innenraum beeindruckt mit seinen Bildschirmen – auf dem optionalen Beifahrerdisplay können Sie sogar Netflix oder Youtube anschauen – aber nicht jedes Material ist hochwertig. An der Unterseite des Armaturenbretts finden Sie Hartplastik und die Mittelkonsole ist in Klavierlack ausgeführt, der in der Sonne stark reflektiert. Audi hat dies inzwischen eingesehen und arbeitet an einer anderen Oberfläche für die Mittelkonsole.

4) Gewicht, das Sie fühlen

Mit einem Gewicht von 2,3 Tonnen ist der A6 e-tron ein schweres Elektrofahrzeug. Das überrascht nicht, denn er hat eine riesige Batterie. Bei Kurvenfahrten merken Sie das manchmal, besonders mit der Standardfederung. Zum Glück ist die Bremsleistung hervorragend – das Auto bremst bemerkenswert straff. Manchmal scheint es fast so, als ob die Bremsen des Audi e-tron GT unter den A6 e-tron geschraubt worden wären.

5) Optionen… wieder

Wir wiederholen, denn allmächtig, wie teuer die Optionen bei Audi sind. Ehe Sie sich versehen, zapfen Sie einen Euroton für den A6 e-tron an, wie es bei unserem Testwagen der Fall war. Zum Glück sind es vor allem die Extras, auf die Sie verzichten können, die den Preis erheblich in die Höhe treiben: das elektrochromatische Panoramadach (so cool es auch ist), der Beifahrerbildschirm und die digitalen Spiegel, auf die Sie sowieso lieber verzichten würden.

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