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Warum dieser nagelneue Polizeibus einen Mast auf dem Dach hat

August 8, 2022

Video-Fahrzeug

Kamerabilder helfen der Polizei zunehmend, sich ein besseres Bild von der Situation bei Vorfällen zu machen. Obwohl es heutzutage überall in den Niederlanden Kameras gibt, fehlt der Polizei manchmal die Möglichkeit, selbst schnell Videoaufnahmen zu machen. Um dieses Problem zu lösen, führt die Polizeieinheit Rotterdam ab August 2022 ein Pilotprojekt mit einem neuen Videofahrzeug durch.

360 Grad

Das neue Polizeifahrzeug kann mit einem Videofahrzeug verglichen werden, das Google zur Aufnahme der Welt in Google Maps verwendet. Sie ist jedoch noch weiter fortgeschritten. Auf dem Dach des Fahrzeugs befinden sich eine drehbare Kamera an einem Mast und vier Dome-Kameras, die einen 360-Grad-Blick rund um das Fahrzeug ermöglichen.

Sensoren

Auf dem Dach befinden sich nicht nur Kameras, sondern auch eine Reihe von Sensoren. Der Wärmesensor und der normale Tag-/Nachtsicht-Sensor der drehbaren Kamera ergänzen sich gegenseitig und liefern ein vollständiges Bild der Umgebung. Dank des Wärmebildsensors mit Kontrastanzeige sind Rauchwolken, Dunkelheit und Nebel kein Hindernis mehr für die Bilderzeugung. Außerdem wird es im Fahrzeug eine Reihe von Livestream-Bodycams geben.

Aus der Ferne

Die Kamera kann vom Beamten im Fahrzeug selbst, aber auch, wenn es die Situation erfordert, von einem Mitarbeiter im Kontrollraum bedient werden. Sie können dann aus der Ferne beobachten und beurteilen, ob ein zusätzlicher Polizeieinsatz erforderlich ist oder ob weniger nötig ist.

12 Monate

Das Pilotprojekt beginnt in der Gemeinde Dordrecht und hat eine Laufzeit von 12 Monaten. Fünfzehn Beamte wurden für die Bedienung dieses Fahrzeugs ausgebildet. Für dieses Kameramaterial gelten dieselben Zugangs- und Nutzungsregeln wie für alle anderen von der Polizei erfassten Kameraaufzeichnungen. Die aufgenommenen Bilder werden 28 Tage lang gespeichert und dann automatisch gelöscht.

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