So viel wird Ihr Führerschein im Jahr 2026 kosten (es wird wieder teurer)
Was kostet ein Führerschein?
Der Erwerb eines Führerscheins war noch nie ein Schnäppchen, wie jeder weiß, der schon einmal in einem Unterrichtsauto gesessen hat. Aber fair ist fair: Heutzutage gibt es eine Menge Papierkram zu erledigen. Und im Jahr 2026 wird es eine weitere Erhöhung geben. Die CBR hebt ihre Gebühren erneut an, und das hat alles mit – ja – der Inflation zu tun. Alles wird teurer, auch das Recht, Auto zu fahren. Die Erhöhung beträgt 3,6 Prozent und entspricht damit genau der Inflation nach dem Verbraucherpreisindex (CPI).
Theorieprüfung: Auch hier steigt der Zähler
Diejenigen, die ihre Theorieprüfung bestehen wollen, zahlen nächstes Jahr 50,50 Euro statt 48,75 Euro. Das ist kein großer Unterschied, aber immer noch ein paar Euro mehr für die gleiche Prüfung. Wenn Sie zusätzliche Beratung oder einen Dolmetscher benötigen, steigt der Betrag schnell an. Für eine individuell geführte Theorieprüfung zahlen Sie 118,50 Euro – die Kosten für den Dolmetscher nicht mitgerechnet. Und wer die Prüfung lieber am Abend oder am Wochenende ablegen möchte, zahlt 6,25 Euro extra.
Praktische Prüfung: gegen €150
Der eigentliche Knackpunkt liegt in der praktischen Prüfung. Für das Auto (Kategorie B) erhöht sich die Gebühr von 138,50 Euro auf 143,50 Euro. Und wer unter Versagensangst leidet, zahlt deutlich mehr: 202 Euro für die spezielle Versagensangstprüfung.
Auch andere Kategorien steigen fröhlich mit. Für die Mopedprüfung (AM2) zahlen Sie 149 Euro, für das Motorrad 147 Euro und für ein Auto mit Anhänger (BE) ebenfalls 143,50 Euro. Wer ein großes Fahrzeug fährt, muss sogar noch tiefer in die Tasche greifen: Die Prüfung für LKW oder Busse steigt auf 275 Euro.
Neuer Aufschlag: ‚Zustellung von Entscheidungen‘
Es gibt noch ein weiteres Extra bei der Gebührenerhöhung: einen Aufschlag von 0,3 Prozentpunkten. Dieser wird verwendet, um Autofahrern die Möglichkeit zu geben, persönlich informiert zu werden, wenn ihr Führerschein entzogen oder für ungültig erklärt wurde – die sogenannte persönliche Zustellung von Entscheidungen.
Seit 2022 läuft ein Versuch, um zu sehen, ob dies effektiver ist. Und das hat sich bewahrheitet: Nach Angaben der Staatsanwaltschaft werden dadurch mehr Fahrer ohne gültigen Führerschein strafrechtlich verfolgt. Der Versuch wird daher strukturell eingeführt, und die Kosten werden ab 2026 in die Gebühren einkalkuliert.
CBR: ‚Wir machen keinen Gewinn‘
Die CBR betont, dass die Gebühren kostendeckend sind und nicht darauf abzielen, einen Gewinn zu erzielen. Ohne den neuen Zuschlag hätte die Erhöhung 3,3 Prozent betragen – etwas weniger als die Inflation.
Einige wenige Produkte weichen leicht ab: Die Prüfungen für Taxi- und Traktorfahrer steigen etwas stärker als der Durchschnitt, während die Gebühren für die Marifonie – eine Prüfung für maritime Kommunikation – und die Unternehmerprüfung gleich bleiben wie 2025.
Gesundheitserklärung auch teurer
Und dann ist da noch das Gesundheitszeugnis, das jeder vorlegen muss, um seinen Führerschein zu erhalten oder zu erneuern. Sie steigt von 45,25 Euro auf 46,90 Euro. Eine bescheidene Erhöhung, aber sie summiert sich. Natürlich sind die neuen Gebühren der CBR nur ein Teil des Ganzen. Hinzu kommen die Kosten für die Fahrschule, das Kursmaterial, den praktischen Unterricht und eventuelle medizinische Untersuchungen. Alles in allem wird ein Führerschein im Jahr 2026 bald mindestens 2.500 Euro kosten. Im Durchschnitt werden Sie rund 3.000 Euro für den rosa Pass ausgeben.
Siehe auch: Legales Fahren ohne Hände!? – FORD BLUECRUISE – AutoRAI TV
