In diesen Gemeinden ist die Wahrscheinlichkeit von Verkehrsunfällen am größten
Ouder-Amstel holt sich die Krone
An der Spitze der Liste steht Ouder-Amstel mit einem Durchschnitt von 57 Unfällen pro tausend Autos von 2020 bis 2024. Das sind mehr als doppelt so viele wie in Oostzaan, der Nummer zwei auf der Liste. Auch in Großstädten wie Amsterdam ist die Wahrscheinlichkeit, einen Verkehrsunfall zu erleiden, mit 22 Unfällen pro tausend Fahrzeuge relativ hoch. Städtische Staus, viele Kreuzungen und ein Wirrwarr von Verkehrsströmen machen Unfälle hier einfach wahrscheinlicher.
In kleinen Gemeinden, die von Autobahnen durchschnitten werden, wie Ouder-Amstel und Midden-Delfland, kommt ein weiterer Faktor ins Spiel: Obwohl viele Autos durchfahren, sind relativ wenige Fahrzeuge registriert. Das führt dazu, dass jeder Vorfall in der Statistik besonders stark auffällt.
Houten als leuchtendes Beispiel
Am anderen Ende der Rangliste steht Houten. Dort verzeichneten die Forscher nur zwei Unfälle pro tausend Autos. Die Fahrradstadt ist bekannt für ihre getrennten Radwege und ihre klare Infrastruktur. Almere und Scherpenzeel schneiden ebenfalls bemerkenswert gut ab, mit relativ wenigen Unfällen dank breiter Straßen und intelligenter Infrastruktur. Uithoorn, Stede Broec und Edam-Volendam gehören ebenfalls zur sicheren Ecke.
Verletzungen sind nicht immer gleichbedeutend mit vielen Unfällen
Interessanterweise bedeuten viele Unfälle nicht automatisch auch viele Verletzungen. In Orten wie Laren und Venlo beschränken sich mehr als 95 Prozent der Unfälle auf Augenschäden. Selbst in Ouder-Amstel und Eemnes, wo die Zahl der Unfälle hoch ist, sind die Schäden in der Regel nicht allzu groß.
Ganz anders sieht es in Küstengemeinden wie Katwijk, Voorschoten und Noordwijk aus. Dort endet fast die Hälfte der Unfälle mit Verletzungen oder Schlimmerem. Auf Schiermonnikoog ist das Bild ähnlich. Die meisten Verkehrstoten gab es in den letzten fünf Jahren in Opmeer und Reusel-De Mierden. Auf der anderen Seite mussten 14 Gemeinden – darunter Pijnacker-Nootdorp und Bodegraven-Reeuwijk – in diesem Zeitraum überhaupt keine Verkehrstoten verzeichnen.
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