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Hausaufladung ohne Auffahrt? Viel Glück! Die Gemeinden machen Ihnen das Leben schwer (aber Sie können es hier tun)

Mai 13, 2025

Gemeinden  

Das Aufladen Ihres Elektroautos über ein Kabel auf dem Bürgersteig: praktisch, vorausgesetzt, Sie wohnen nicht in der falschen Gemeinde. Nur ein Drittel der niederländischen Gemeinden erlaubt diese Form des Aufladens zu Hause, so eine Untersuchung von Zonneplan. Die restlichen zwei Drittel verbieten Kabel auf dem Bürgersteig – selbst wenn sie ordentlich unter einer Gummimatte verschwinden oder in speziell konstruierten Kabelkanälen versenkt sind. Ein ausgeklügelter, aber ziemlich komplexer Ladearm über dem Bürgersteig ist fast nirgends erlaubt. Nur die Gemeinden Haarlem und Zuidplas halten ihn für eine gute Idee.

Von der Kabelmatte zur Kabelrinne

Es gibt viele Möglichkeiten, Stolperfallen zu vermeiden: Kabelmatten aus Gummi, Fliesen mit integrierter Rinne oder so ein Ladearm. In Gemeinden, in denen dies erlaubt ist, scheint die Kabelrinne am beliebtesten zu sein – ein Viertel der Gemeinden experimentiert damit oder hat dies in der Vergangenheit getan. Dennoch bleibt die Kabelmatte die am meisten akzeptierte Lösung: 8 Prozent der Gemeinden erlauben diese Lösung.

Wenn Sie Ihre eigene Einfahrt haben, sind Sie der Glückliche

Der Ort, an dem Sie wohnen, bestimmt also weitgehend, wie einfach es ist, Ihr Auto aufzuladen. In der Randstad, Zeeland und Noord-Brabant sind die Gemeinden relativ nachsichtig mit dem Laden auf dem Bürgersteig. In Drenthe, Groningen und Limburg hingegen ist es fast überall verboten. Glücklicherweise haben viele Häuser in diesen Provinzen (doch) eine eigene Einfahrt, so dass die Bewohner dort problemlos eine Ladestation installieren können.

Aufladen zu Hause lohnt sich (vor allem mit Sonnenkollektoren)

Die finanziellen Vorteile des Ladens zu Hause sind beträchtlich. Wer sein Elektroauto an einer öffentlichen Ladestation auflädt, zahlt bei durchschnittlichem Verbrauch etwa 1.530 Euro pro Jahr. Das Aufladen zu Hause mit einem Standard-Energievertrag kostet durchschnittlich 952 Euro. Mit einem dynamischen Vertrag sinkt dieser Betrag sogar auf 748 Euro. Wer zusätzlich Solarzellen auf dem Dach hat, lädt sogar einen Großteil des Jahres kostenlos. Kurzum: Wer zu Hause laden kann, spart jedes Jahr Hunderte von Euro. Aber dann müssen Sie eine Ladestation haben oder in einer Gemeinde leben, in der Sie (gefahrlos) ein Kabel über den Bürgersteig verlegen können.

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