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Warum es für diesen bekannten Versicherer klug ist, Schadendaten mit der Regierung zu teilen

Oktober 29, 2025

Unbekannte Unfälle

Jedes Jahr ereignen sich in Brabant Tausende von kleineren Zusammenstößen und Fahrradunfällen, die nie die Polizei oder die Gemeinden erreichen. Denken Sie an Zusammenstöße auf Parkplätzen oder kleinere Kollisionen. Da die Notdienste in der Regel nicht eingeschaltet werden, verschwinden diese Vorfälle aus dem Blickfeld. Interpolis verfügt jedoch über diese Informationen durch Schadensmeldungen und gibt sie nun an die Provinz weiter: etwa 60.000 Unfälle aus den letzten vier Jahren. Eine erste Analyse zeigt, dass ein großer Teil davon den Gemeinden und Straßenverkehrsbehörden noch unbekannt war.

Datengesteuerter Ansatz

Mit diesen Daten kann die Provinz genau sehen, wo Verbesserungen notwendig sind – zum Beispiel an Kreuzungen, Fahrradübergängen oder stark befahrenen Dorfstraßen. Dank dieser Daten kann Brabant viel besser erkennen, wo auf den Straßen oft etwas schief läuft und etwas dagegen tun, bevor es wirklich schief geht. „Jeder Unfall auf unseren Brabanter Straßen ist einer zu viel“, sagt der Abgeordnete Stijn Smeulders. „Dank dieser Daten können wir gezielter in die Sicherheit auf den Straßen investieren.“

Datenschutz zuerst

Die Zusammenarbeit begann mit einer einfachen Frage des Interpolis-Datenberaters Twan Jansen: Was passiert eigentlich mit all den ausgefüllten Schadensmeldungen? Seine Initiative entwickelte sich zu einem Projekt, bei dem Informationen über Schadensfälle mit Regierungsdaten verknüpft werden.

Die Daten sind vollständig anonymisiert und können nicht zu Einzelpersonen zurückverfolgt werden. Die Provinz kombiniert die Daten mit Informationen über die Verkehrsintensität und mit Berichten von Notdiensten, um echte Verbesserungspläne zu erstellen. Wenn sich das Projekt als erfolgreich erweist, hoffen Interpolis und die Provinz, dass weitere Versicherer folgen werden.

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