Rock ’n‘ Roll: So landete dieser 600.000 € teure Rolls-Royce kürzlich in einem Swimmingpool
Keith Moon
Natürlich kommt der Gedanke an einen Rolls in einem Swimmingpool nicht von ungefähr. In den 1970er Jahren soll Keith Moon, der legendäre Schlagzeuger von The Who, an seinem 21. Geburtstag einen Rolls-Royce in den Swimmingpool eines Holiday Inn in Michigan gefahren haben. Ob es wirklich ein Rolls war, ist fraglich. Moon selbst sagte später, dass es sich um einen Lincoln Continental handelte, der einem Hotelgast gehörte, und dass er nur die Handbremse gelöst hatte, woraufhin der Wagen in den Pool rutschte. Andere Anwesende schworen sogar, es sei gar kein Auto im Wasser gewesen. Aber eine gute Geschichte ist eine gute Geschichte.
Die Geschichte wurde zur Folklore. Jeremy Clarkson wiederholte den Stunt 2005 für Top Gear und Oasis nutzten die Idee sogar für ein Albumcover. Kurz gesagt: Ob wahr oder nicht, die Geschichte ist zu gut, um sie nicht zu erzählen.

Rolls-Royce Phantom
Das ist genau das, was Rolls-Royce getan hat. Mit Hilfe eines Bootes und eines Hebekrans wurde ein Phantom Extended – der ohnehin zum Recyceln bestimmt war – auf eine Plattform im Pool des Tinside Lido Hotels gesetzt.

Dieser Pool ist übrigens nicht nur eine Badewanne. Das schicke Tinside Lido in Plymouth ist ein Art-Deco-Hotel von 1935 direkt an der englischen Küste. Ein Ort mit einem Hauch von Beatles-Geschichte, denn hier wurden 1967 während der Dreharbeiten zur Magical Mystery Tour Fotos gemacht.

Kein Spritzer
Die Fotos des Phantom im Pool sind eher symbolisch und nicht besonders ‚rock-n-roll‘. Das Auto schwimmt nicht, sondern steht mit der Hälfte seiner Türen im Wasser. Aber wir geben zu: ein netter Stunt. Er fand außerdem an dem Tag statt, an dem Keith Moon 79 Jahre alt geworden wäre.
Siehe auch: Ist dies das beste (Elektro-)Auto aller Zeiten? Rolls-Royce Spectre – AutoRAI TV
