Max Verstappen hat eine brillante Idee, um den Monaco GP nächstes Jahr wirklich interessant zu machen
Ein Rennen ohne Überholmanöver
Der Große Preis von Monaco ist bekannt für seinen Glamour, sein Prestige und… einen Mangel an Spektakel auf der Rennstrecke. Letzteres wurde Weltmeister Max Verstappen am vergangenen Sonntag erneut schmerzlich bewusst. Der Niederländer wurde Vierter, aber seine größte Enttäuschung war nicht seine Platzierung, sondern die Unfähigkeit, in Monaco wirklich Rennen zu fahren.
„Man kann hier einfach nicht überholen“, seufzte Verstappen hinterher. „Es spielt keine Rolle, ob man einen, 10 oder 100 Boxenstopps macht, man steckt immer noch fest.“ Mit diesen Worten stellte er das Experiment der Formel 1 in Frage, das Format mit obligatorischen doppelten Boxenstopps spannender zu machen.
Mario Kart
In einer zynischen Stimmung verglich Verstappen das Rennen mit einem berühmten Ninendo-Spiel. „Wir haben fast Mario Kart gespielt“, scherzte er vor der Kamera von Sky Sports. „Dann sollten wir vielleicht ein paar mehr Teile am Auto anbringen, damit wir Bananen werfen und den Asphalt spiegelglatt machen können.“
Kein Tempo, keine Chancen
Verstappen gab auch zu, dass sein Red Bull Auto nicht das richtige Auto für die engen Straßen von Monte Carlo war. Das Team hatte mit den Bodenwellen und Bordsteinen des Straßenkurses zu kämpfen. „Wir hatten ohnehin nicht das Tempo, um die Jungs vor uns anzugreifen. Jedes Mal, wenn ich versuchte, dranzubleiben, bauten meine Reifen ab.“
Der Sieg ging an den McLaren-Piloten Lando Norris, der von der Pole Position aus unangefochten zu seinem ersten Sieg in Monaco fuhr. Damit kehrt er in die Meisterschaft zurück, wo Teamkollege Oscar Piastri derzeit führt. Verstappen liegt auf dem dritten Platz der Gesamtwertung und folgt nun mit 25 Punkten.
In dem Video unten erklärt Max es noch einmal:
Kopfzeilenbild: Red Bull Content Pool
