Ferrari arbeitet an einer stärkeren V12-Version des Purosangue
Keine Ruhe bei Ferrari
Der Purosangue ist jetzt etwa dreieinhalb Jahre alt – er debütierte im September 2022 – und Ferrari denkt, dass es Zeit für den nächsten Schritt ist. Während Konkurrenten wie Lamborghini, Bentley und Porsche ihre SUVs bereits in mehreren Varianten anbieten, hatte Ferrari bisher nur einen Purosangue in einer Geschmacksrichtung im Angebot. Das soll sich nun ändern. Wie Bloomberg berichtet, arbeitet Ferrari an einer sportlicheren, leistungsorientierteren Version des Purosangue. Das Ziel: ein noch schärferes Fahrverhalten als es ohnehin schon der Fall ist. Und das, obwohl der aktuelle Purosangue bereits zu den schnellsten und am besten zu handhabenden SUVs der Welt gehört.
V12 bleibt, Chassis wird gestrafft
Die neue Variante behält den aktuellen atmosphärischen 6,5-Liter-V12 bei. Dieser produziert bereits im Standard-Purosangue wahnsinnige 533 kW (725 PS) und 716 Nm Drehmoment. Ob Ferrari noch mehr Leistung aus dem Motor herausholen wird, ist noch nicht klar. Sicher ist, dass die Federung in die Hand genommen wird. Denken Sie an eine schärfere Dämpfung, eine straffere Aufhängung und möglicherweise eine überarbeitete Wankstabilisierung. Das genaue Paket der Änderungen wurde noch nicht bestätigt, aber die Richtung ist klar: mehr Strecke, weniger Kompromisse.
Wird es auch einen V8 geben?
Interessanterweise wurde vor seiner Enthüllung allgemein erwartet, dass der Purosangue mit einem 3,9-Liter-Twin-Turbo-V8 ausgestattet sein würde, ähnlich dem, den Lamborghini in den Urus löffelt. Ferrari entschied sich jedoch bewusst für den V12 als einzige Motoroption. Das ist ungewöhnlich, denn der V12 macht den Purosangue teurer und exklusiver als die Konkurrenz.
Sollte Ferrari den Kundenstamm des Purosangue erweitern wollen, wäre eine etwas günstigere V8-Version ein logischer Schritt. Doch dafür gibt es im Moment keine konkreten Anzeichen. Der Fokus liegt jetzt ganz darauf, den V12 noch spezieller zu machen.
Wettbewerber
In den Niederlanden konkurriert der Purosangue mit dem Lamborghini Urus, dem Bentley Bentayga und dem Porsche Cayenne Turbo GT – alles Modelle, die auch hierzulande in sehr begrenzter Stückzahl fahren.
