Sogenannte Fokusblitzgeräte großer Erfolg, so funktionieren sie
Fokus-Blitzgeräte
Von den 248.020 Verstößen wurden mehr als 73.000 mit so genannten Focus Flash-Kameras aufgedeckt. Diese Kameras, die von der Staatsanwaltschaft in diesem Jahr in Auftrag gegeben wurden, sind speziell dafür ausgelegt, die Benutzung von Handys zu erkennen. Die übrigen Verstöße wurden von der Polizei durch Anhalten oder mit technischen Hilfsmitteln aufgedeckt.
Anzahl der Fokusblitzgeräte erhöhen
Nach Ansicht der beteiligten Behörden stellt die Ablenkung durch Smartphones ein ernsthaftes Risiko für die Verkehrssicherheit dar. Daher werden die Bemühungen um diese Art von Delikten weiter verstärkt. Die Zahl der Fokusblitzer soll bis Ende 2026 auf 50 erhöht werden. Dieser flexible Einsatz, bei dem die Geräte ständig an verschiedenen Orten platziert werden, erhöht die Chance, erwischt zu werden, und macht die Durchsetzung weniger vorhersehbar.
Ein halbes Fußballfeld
Die Staatsanwaltschaft (OM) sagte zuvor: „Wenn Sie 50 km/h fahren und drei Sekunden lang auf einen Bildschirm schauen, haben Sie 42 Meter zurückgelegt. Das ist ein halbes Fußballfeld, auf dem Sie Ihre Aufmerksamkeit nicht auf die Straße gerichtet haben. Und so bemerken Sie vielleicht eine rote Ampel oder einen Fußgängerüberweg zu spät. Diese wenigen Sekunden, die Sie mit dem Blick auf die Anzeige verbracht haben, können den Unterschied zwischen einer sicheren Heimkehr und einem schweren Unfall ausmachen. Dennoch können viele Autofahrer der Versuchung nicht widerstehen. Untersuchungen der Stichting Wetenschappelijk Onderzoek Verkeersveiligheid (SWOV) zeigen, dass 75 % der Autofahrer manchmal hinter dem Steuer telefonieren.
So funktioniert es
Der OM erklärt auch genau, wie alles funktioniert. „Das Fokus-Blitzgerät verfügt über eine Kamera, die das Halten eines mobilen elektronischen Geräts erkennen kann. Das Fokus-Blitzgerät ist leicht zu bewegen, so dass es an verschiedenen Orten in den Niederlanden eingesetzt werden kann. Fotos, auf denen das System ein Mobiltelefon in der Hand des Fahrers erkennt, werden an die Zentrale Erfassungsstelle der Justiz (CJIB) übermittelt. Ein spezieller Ermittlungsbeamter (Boa) wertet dann die Fotos aus. Wenn sich herausstellt, dass der Fahrer tatsächlich ein mobiles Gerät in der Hand hielt, erhält der Kennzeicheninhaber ein Bußgeld.“

Bessere Zusammenarbeit
Die Verschärfung der Kontrollen der Telefonnutzung ist Teil einer umfassenderen Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium für Justiz und Sicherheit, der Zentralen Inkassobehörde (CJIB), der Polizei und der Staatsanwaltschaft. Ziel ist es, die Verkehrsteilnehmer dazu zu bringen, sich strukturell sicherer zu verhalten, anstatt ihren Fahrstil nur lokal oder vorübergehend anzupassen.
Stehende Haltung
Neben dem Anstieg der Bußgelder für die Benutzung von Mobiltelefonen hat auch die Zahl der Verfügungen nach einer Kontrolle zugenommen. Im Jahr 2025 wurden 589.281 Bußgelder nach einer Polizeikontrolle verhängt, im Jahr 2024 waren es 510.420. Auch andere sichtbare Verstöße, wie Radfahren ohne Licht und Nichtanlegen des Sicherheitsgurts, wurden häufiger geahndet.
Bußgelder für Geschwindigkeit
Die Gesamtzahl der so genannten Mulder-Bußgelder belief sich im Jahr 2025 auf 7.570.861, gegenüber 7.913.692 im Jahr zuvor. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf fast eine halbe Million weniger Bußgelder für Geschwindigkeitsübertretungen zurückzuführen, was zum Teil auf die Erneuerung der Kontrollgeräte zurückzuführen ist.
Verbote für die Umwelt
Im Jahr 2025 endete die ständig steigende Zahl der Verstöße gegen Einreiseverbote aufgrund von Umweltzonen oder autofreien Stadtzentren. Diese Zahl verdoppelte sich im Jahr 2024 auf fast 300.000, sank aber im Jahr 2025 auf über 230.000. Allerdings wurden im Jahr 2025 40.934 Bußgelder für Verstöße gegen die neuen sogenannten Null-Emissions-Zonen verhängt.
Ablenkungen hinter dem Steuer
Obwohl also die Gesamtzahl der Bußgelder zurückging, zeigt der starke Anstieg der Bußgelder für die Benutzung des Telefons, worauf der Schwerpunkt im Jahr 2025 liegen wird: die Reduzierung der Ablenkung am Steuer. Mit der weiteren Ausweitung der Fokusblitzer wird sich diese Linie auch 2026 fortsetzen.
