Polestar 1 Bewertung (2020)

12 Aug 2021, 16:00  •  Rezension  •  Door koen

Die neue schwedische Automarke Polestar hat ein Auto mit drei Motoren, mehr als 600 PS und 1.000 Nm gebaut. Dank zweier Motoren, die jeweils ein Hinterrad antreiben, kommt man auch wahnsinnig schnell durch eine Kurve. Sie haben unsere Aufmerksamkeit, das ist der Polestar 1!

Sie stellen nur 1.500 Stück her: der Polestar 1. Dieses exklusive Auto ist ein echtes Halo-Auto, ein Auto, mit dem Polestar zeigt, was sie können. Aber bevor wir weitermachen, was ist Polestar nochmal?

Polestar gehört zum chinesischen Geely, dem auch Lotus und Volvo gehören. Und gerade letztere Marke hat einen klaren Bezug zu Polestar. Der Polestar 1 ist eigentlich eine Coupé-Version des Volvo S90.

Polarstern 2

Sie kennen Polestal wahrscheinlich auch schon vom Polestar 2. Diese vollelektrische Frequenzweiche wird unter anderem mit dem Tesla Model 3 konkurrieren und könnte in den Niederlanden sehr beliebt werden. Der Polestar 1 ist jedoch eine ganz andere Geschichte.

Der Polestar 1 ist ein Plug-in-Hybrid, aber nicht irgendein. Vorn sitzt ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner mit Turbo und Kompressor. Hinten sitzen zwei Elektromotoren, einer für jedes Rad. Aber dann sind wir noch nicht da. Vorne ist auch ein Generator integriert.

Also viele Motoren, mit viel PS. Der Benziner leistet 309 PS und 435 Nm, die E-Motoren leisten jeweils 115 PS und 240 Nm und der Generator bringt noch einmal 68 PS und 160 Nm dazu. Geben wir das in den Rechner ein, kommen wir auf 609 PS und 1.000 Nm.

Polestar-Design

Schön all diese Zahlen, aber das Auge will auch etwas. Glücklicherweise ist das Aussehen des Polestar so beeindruckend wie seine Spezifikationen. Es ist ein sehr schönes Auto zum Anschauen. Dies liegt unter anderem an der Verwendung von CFK: Kohlefaserverstärkter Kunststoff. Mit diesem ultrastarken und leichten Material können Sie im Vergleich zu beispielsweise Aluminium viel engere Ecken und Details herstellen.

Eine Reihe von Elementen, die weniger einzigartig, aber sicherlich nicht weniger schön sind, sind die Front- und Rücklichter. Diese scheinen von einem Volvo gepflückt worden zu sein, was sie auch tatsächlich sind. Auf der Vorderseite des Autos befindet sich jedoch ein komplett neues Logo: Polestars Nordstern.

Polestar 1 Beschleunigung

Einmal hinter dem Steuer enttäuscht der Polestar 1 nicht. Das schnittige Coupé beschleunigt in nur 4,2 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h, aber das haben wir aus einem Buch.

Wir merken sofort, dass es ein Hybrid ist. Tritt man aufs Gaspedal, bekommt man von den beiden Elektromotoren sofort einen Tritt in den Rücken. Das jederzeit verfügbare Drehmoment kennt keine Gnade. Wir vereinbaren einen Termin mit dem Physiotherapeuten. Sekundenbruchteile später geht der 309 PS starke Benziner noch einen Schritt weiter.

Bevor wir uns versehen, steuern wir auf eine Kurve zu. Der Polestar 1 mit Allradantrieb verfügt über riesige Brembo-Bremsen, also machen wir uns keine Sorgen. Aber es stellt sich heraus, dass wir sie nicht einmal brauchen. Dank Öhlins-Dämpfer bleibt das Auto bei Kurvenfahrten eng auf der Fahrbahn und das Auto schickt auch automatisch mehr Kraft an den Elektromotor des äußeren Hinterrads, damit wir nie die Kontrolle verlieren.

Polestar 1 Handhabung

So schnell durch eine Kurve mit einem so schweren Auto, was für ein besonderes Erlebnis! Der Polestar 1 wiegt tatsächlich 2350 kg. Das liegt unter anderem am Akkupack mit einer Kapazität von 34 kWh. Auch für einen Plug-in-Hybrid bietet der Akkupack eine besonders große Reichweite. Es kann 125 Kilometer zurücklegen, ohne einen Tropfen Benzin zu verbrauchen.

Komfort Polestar 1

Trotzdem ist der 1er kein Hardcore-Sportwagen, aber das war nicht die Absicht von Polestar. Dieser stylische Zweisitzer – nur für Kleinkinder im Fond geeignet – eignet sich sehr gut für einen abenteuerlichen Roadtrip durch Europa. Die Öhlins-Dämpfer sind manuell einstellbar, sodass Sie den Komfort selbst bestimmen können. Außerdem gibt es einfach bequeme Sitze, damit man auf einer langen Fahrt genauso gut sitzt wie in einem Volvo.

Fazit

Der Polestar 1 ist schwer zu platzieren. Mit einem Preis von 158.300 Euro ist es kein Schnäppchen. Für diesen Betrag kann man bei Porsche einen 911 Carrera S oder einen vollelektrischen Taycan Turbo S kaufen. Der Polestar 1 liegt etwas dazwischen, ist aber mit nur 1.500 Exemplaren deutlich exklusiver. Sie möchten also sicher sein, dass Sie eine Woche später ein Auto kaufen, das nicht vor der Haustür des Nachbarn steht? Dann schau dir den Polestar 1 an…

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