Mercedes-Benz GLE erhält ein Facelifting: Sterne, Bildschirme und Elektrifizierung
Der Mercedes-Benz GLE ist eines dieser Autos, die man überall sieht. Auf dem Hockeyplatz, auf der Autobahn Richtung Südfrankreich und auch mit einem Pferdeanhänger dahinter. Aber Stillstand ist keine Option, also gibt Mercedes dem GLE ein großes Update.

Interieur: Bildschirme, Bildschirme… und ein paar Tasten
Im Inneren passiert vielleicht am meisten. Das Armaturenbrett wird von dem neuen MBUX Superscreen dominiert. Dieser besteht aus drei Bildschirmen von je 12,3 Zoll, die zusammen eine große Einheit bilden. Und ja, der Beifahrer bekommt sogar einen eigenen Bildschirm.

Das System läuft mit dem neuesten MB.OS und ist für Over-the-Air-Updates vorbereitet. Mit anderen Worten: Ihr Auto wird mit der Zeit immer intelligenter. Auch schön: Mercedes kehrt nicht vollständig zur Touch-Bedienung zurück. Das Lenkrad wird und die Mittelkonsole haben physische Tasten. Und das Panoramadach? Das ist jetzt serienmäßig, so dass Sie sich das Ankreuzen einer weiteren Option sparen können.

Design: Wiedererkennbar und modern
Äußerlich ist es keine Revolution, aber deutlich anders. Das modernisierte Design zeigt sich vor allem an der Front, wo Beleuchtungsdetails das Aussehen verändern.

Die beiden horizontal angeordneten Stern-Logos in den Scheinwerfereinheiten spielen eine wichtige Rolle bei der neuen visuellen Signatur. Darüber hinaus sorgen ein beleuchteter integrierter Stern und die Konturbeleuchtung des größeren Kühlergrills – je nach Version – für eine etwas modernere Nase. Auch am Heck ist die Lichtsignatur deutlicher erkennbar geworden.

GLE Coupé
Das GLE Coupé bleibt die ‚Lifestyle-Variante‘ der beiden Modelle. Es opfert etwas Kopffreiheit und Gepäckraum, bietet dafür aber ein sportlicheres Design. Technisch ist es mit dem regulären GLE identisch, einschließlich Motoren und Technik. Die Wahl zwischen den beiden Modellen bleibt also hauptsächlich eine Frage des Geschmacks.

Mehr Hybrid, AMG GLE 53 kommt in zwei Varianten
Unter der Motorhaube gibt es vielleicht die meisten Änderungen. Alle GLE Modelle sind serienmäßig mit 4Matic Allradantrieb und mindestens 48V Mild-Hybrid-Unterstützung ausgestattet. Es wird zwei AMG GLE 53 Varianten geben, die beide den gleichen Namen tragen, sich aber technisch stark unterscheiden. Beide verwenden einen Reihensechszylindermotor, der jedoch unterschiedlich ausgelegt ist.

Der erste ist ein Mild-Hybrid GLE 53 4Matic+ mit 48V-Technologie, der eine Leistung von 330 kW (449 PS) liefert. Darüber kommt der neue GLE 53 Hybrid 4Matic+, ein Plug-in-Hybrid mit einer Systemleistung von 430 kW (585 PS). Damit ist diese Version deutlich leistungsstärker. Beide AMG 53 Varianten sind sowohl als SUV als auch als Coupé erhältlich.
Von der M-Klasse zum GLE: immer noch ein Arbeitstier
Während der GLE heute vor allem als Luxus-SUV bekannt ist, liegen seine Wurzeln in der ursprünglichen M-Klasse. Sie wurde einst als robustes Arbeitstier eingeführt, das überall hinfahren können musste. Dieser Charakter ist nicht verschwunden. Mit einer Anhängelast von bis zu 3,5 Tonnen ist der GLE immer noch bereit für ernsthafte Arbeit und schleppt mühelos große Anhänger. So bleibt der GLE nicht nur ein komfortables Reiseauto, sondern auch ein praktisches Kraftpaket. Wir warten noch auf die Preisliste mit den Informationen zu allen Versionen.
