Kia K4 Station Wagon bietet 166 Liter mehr Platz als Schrägheck
Der Sportswagon ist die Kombi-Variante des zuvor vorgestellten K4 Schrägheckmodells und damit ein vollwertiger Spieler zwischen dem C- und D-Segment, wie Kia selbst zugibt. Sie können ihn ein wenig mit dem Ceed Sportwagon vergleichen.
Vertraute Form, aber etwas anders
Die Schräghecklimousine Kia K4 und der Sportwagon sind sich im Großen und Ganzen ähnlich. Das überrascht nicht, wenn man bedenkt, dass die Grundlagen in Bezug auf Design und Technik die gleichen sind. Die Unterschiede werden jedoch auf ähnliche Weise deutlich wie beim EV4 Fließheck und dem EV4 Fastback. Beim Fließheck ist die C-Säule steil nach oben gerichtet – so steht es im Namen – während sie beim Fastback nach hinten fließt. Denselben Designtrick sehen wir beim K4 Fließheck und dem Sportswagon. Der Sportswagon wirkt länger und niedriger, mit einer Silhouette, die eindeutig auf den Raum ausgerichtet ist.
Das Design des Kia K4 Sportswagon folgt der Kia-Philosophie ‚Opposites United‘. Klare, horizontale Linien betonen die Breite des Wagens, während die lange Dachlinie sofort klar macht, wofür dieser Wagen gedacht ist. Die Star Map Signature Lighting und die invertierten L-förmigen LED-Rückleuchten verleihen dem Heck eine erkennbare Signatur.
Offensichtlich werden alle Kia-Modelle nach und nach modernisiert; der Kontrast zum bereits erwähnten Ceed Sportswagon ist deutlich. Beachten Sie auch Details wie die eingelassenen hinteren Türgriffe und die markant geformte C-Säule. Natürlich kommt der K4 Station Wagon als GT-Line noch besser zur Geltung. Dann gibt es zusätzlich Hochglanzakzente, individuelle Stoßfänger und spezielle Leichtmetallfelgen. Das verleiht dem Wagen auch im Innenraum ein sportlicheres Aussehen.
Platz als wichtigstes Gut im Kia K4
Der eigentliche Unterschied zum Fließheck liegt im Fond. Der Kia K4 Sportswagon bietet bis zu 604 Liter Gepäckraum, das sind 166 Liter mehr als die Schräghecklimousine. Dank eines Radstandes von 2.720 Millimetern profitieren auch die Fondpassagiere von mehr Beinfreiheit. Dadurch fühlt sich der Sportswagon nicht nur für das Gepäck, sondern auch für die Insassen geräumiger an. Übrigens, sollten Sie die Hände voll mit Gepäck – oder Ihrer Begleitung – haben, brauchen Sie nicht zu erschrecken. Die Heckklappe lässt sich elektrisch und freihändig bedienen, so dass das Be- und Entladen ein Kinderspiel ist.
Digital, vernetzt und komfortabel
Im Inneren schließt der K4 nahtlos an das an, was wir von Kia kennen. Das ‚Connected Car Navigation Cockpit‘ fasst mehrere Bildschirme zu einer großen Einheit zusammen. Je nach Ausstattungsniveau besteht es aus einem 12,3 Zoll großen digitalen Kombiinstrument, einem 5,3 Zoll großen Display für die Klimasteuerung und einem 12,3 Zoll großen Infotainment-Bildschirm.

Kabelloses Apple CarPlay und Android Auto sind Standard. OTA-Updates sind über Kia Connect möglich, ebenso wie Musik-Streaming, ein Wi-Fi-Hotspot und verschiedene Fahrzeug-Fernfunktionen. Auch der KI-gestützte Sprachassistent fehlt nicht, der Ihnen bei allem und jedem hilft. Kurz gesagt, es gibt keinen Mangel an Konnektivität. Für zusätzlichen Komfort gibt es optional beheizte und belüftete Vordersitze, eine Kunstlederpolsterung auf organischer Basis und ein Harman Kardon Audiosystem.
Der Kia K4 bringt Ihre Familie sicher von A nach B
Der K4 Sportswagon verfügt über ein umfangreiches Arsenal an Fahrassistenzsystemen. Kameras für den toten Winkel zeigen ihre Bilder live auf dem Fahrerbildschirm an, der aktive Toter-Winkel-Assistent greift bei Bedarf ein, und mit dem adaptiven Tempomat und dem Highway Driving Assist 2.0 kommen Sie auf der Autobahn problemlos von A nach B. OK, es ist ein langatmiges Auto, aber Einparken und Manövrieren bleiben dank eines 360-Grad-Kamerasystems überschaubar, und vorne und hinten wird der Querverkehr aktiv überwacht, um Unfälle zu vermeiden.
Mild Hybrid jetzt für Kia K4, Full Hybrid später
Bei seiner Einführung in den Niederlanden erscheint der Kia K4 Sportswagon als Mild Hybrid mit einem 1.0 T-GDi Benzinmotor mit 84 kW (115 PS). Dieser kann mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einer Siebengang-Doppelkupplungsautomatik kombiniert werden. Ende 2026 wird auch ein Full Hybrid folgen.
Was kostet der Kia K4?
Der Kia K4 Sportswagon wird Mitte Juni in den Niederlanden auf den Markt kommen. Die genauen Preise und Spezifikationen werden später bekannt gegeben. Schon jetzt ist klar, dass Kia weiterhin an den Kombi glaubt.
