Gesichtet: ein 1981er Opel Rekord 2.0 S
Das gefleckte Exemplar
Im Zentrum von Hoorn entdeckten wir diesen originalen niederländischen Opel Rekord 2.0 S aus dem Jahr 1981. An sich gibt es über den RDW nur wenige Details zu berichten, aber die Geschichte des Besitzers ist interessant. So ging der Wagen 1983 an einen zweiten Besitzer, der ihn jedoch bis 2004 weiterfuhr. Der nächste Besitzer fuhr ihn ebenfalls lange: nicht weniger als bis 2021. Danach lösten sich die Besitzer recht schnell ab, sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen. Der aktuelle Besitzer besitzt den Opel seit März letzten Jahres.

Opel Rekord als Topmodell
Der Opel Rekord war der Vorgänger des Opel Omega. Wenn man diese Linie auf die neuere Opel-Palette ausdehnt, wäre der Rekord wieder über dem Insignia rangiert. Das machte ihn aber immer noch nicht zum Spitzenmodell, da der Senator immer noch über ihm stand. Ja, Opel spielte einst im Spitzensegment mit… Das von uns gesichtete Exemplar ist ein Rekord aus der letzten Modellgeneration, die von 1977 bis 1986 ausgeliefert wurde.

Der 2.0 S
Wir haben den Opel Rekord in dieser Rubrik schon einmal besprochen, als wir ihn 2024 an unserer Redaktion vorbeifahren sahen. Daher konzentrieren wir uns jetzt auf die konkrete Version. Der 2.0 S, den wir gesehen haben, ist so ziemlich die Mitte der Modellpalette. Im niederländischen Angebot wurden die meisten Versionen von diesem 2,0-Liter-Vierzylinder angetrieben, mit einem weiteren 1,9-Liter-Vierzylinder darunter und einem 2,3-Liter-Vierzylinder-Diesel daneben.

Den 2,0-Liter-Benzinmotor gab es in drei Leistungsvarianten. Eine Basisversion mit 66 kW (90 PS), den 2.0 S mit 74 kW (100 PS) und den 2.0 E mit 81 kW (110 PS). Letztere Version zeichnete sich außerdem durch eine Kraftstoffeinspritzung anstelle von Vergasern aus. Über ein Viergang-Schaltgetriebe wurden die Vorderräder angetrieben.
Das ‚S‘ in der Typenbezeichnung weist also nur auf die stärkere Motorvariante hin. Dass es keinen weiteren Zusatz (wie De Luxe, Sport, De Luxe Sport oder Berlina) gibt, deutet darauf hin, dass sich der Erstbesitzer abgesehen vom Motor für das Basismodell entschieden hat. Der gesichtete Wagen sieht immer noch schön und einfach aus. Allerdings hat er einmal die Motorhaube einer Dieselversion bekommen. Da der Dieselmotor etwas höher lag, wurde die Motorhaube mit einem ‚Buckel‘ versehen, den auch das gesichtete Benzinmodell hat.
Bonuspunkt: ein 1994er Pontiac Firebird ist im Hintergrund des Fotos unten zu sehen.

